Nachgehakt WAS IST EIGENTLICH MIT …?
... der Mehrheitsbeteiligung an der Reis-Gruppe, die Kuka im Dezember 2013 bekannt gab. Wir fragten Alwin Berninger, Sprecher der Geschäftsführung von Kuka Industries, nach dem aktuellen Stand.
Anbieter zum Thema

Ist die Integration von Reis in den Kuka-Konzern inzwischen abgeschlossen?
Auf der Marketing-Seite sind wir schon ein gutes Stück vorangeschritten und haben die Geschäfte unter dem Titel Kuka Industries zusammengeführt. Wobei wir die Produktmarke Reis erhalten, weil die Kunden – gerade im Bereich Guss und Solar – den Namen Reis kennen und schätzen. Auch der Divisionalisierungsprozess, also die Entscheidung, welche Märkte wir angehen und wie die Forschungs- und Entwicklungs-Roadmap aussieht, ist bereits abgeschlossen.
Wo lassen sich Synergien nutzen und wo profitieren die Kunden vom neuen Bereich Kuka Industries?
Die Synergien, die durch die Zusammenführung von Kuka und Reis entstanden sind, lassen sich vor allem auch auf internationaler Ebene ausbauen. Wir können die Stärke von Reis in China mit dem Werk in Kunshan zusammenbringen mit der großen Mannschaft von Kuka in Detroit in den USA, wobei wir nicht die Großanlagenprozesse übernehmen, sondern schlanke Prozesse etablieren.
Was sind die wichtigsten Zielmärkte für Kuka Industries?
In Kuka Industries führen wir die Techniken von Reis mit dem Know-how des Technology-Solutions-Bereichs von Kuka Systems zusammen. Dabei haben sich vier Segmente herauskristallisiert: Das sind zum einen Themen, die beide Häuser bearbeitet haben, etwa die Verbindungstechnik. Zum anderen sind es automatisierte Anlagen zum Be- und Entladen von Maschinen sowie für Montageaktivitäten. Zudem bringt jeder noch seine individuellen Schwerpunkte mit ein. So steuert Kuka das Reib- und Magnetarc-Schweißen hinzu und Reis sein Gießerei-Know-how.
MM
(ID:43388374)