Werkzeuge Weba geht Joint Venture mit Unior ein

Redakteur: Claudia Otto

Steyr (co) – Die in Slowenien und Serbien tätige Unior-Gruppe bringt ihre Werkzeugbausparte in das mit Jahresbeginn 2008 mit Weba gegründete Joint-Venture ein. 74% der Firmenanteile liegen den Angaben zufolge jetzt bei Weba. Mit der Unior hat das Steyrer Werkzeug-Unternehmen den idealen Partner für seine Expansion gefunden, wie das österreichische Unternehmen in einer Mitteilung bekannt gab.

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Weba Maribor und Weba Kragujevac heißen die gemeinsam mit der Unior neu gegründeten Firmen der oberösterreichischen Weba aus Dietach bei Steyr. In den letzten Jahren zeichnete sich die Unior bereits als Fremdfertiger beim Bau von Werkzeugen und Werkzeugbausätzen für Weba aus.

Ein Großteil der Maschinen und Mitarbeiter der Unior Werkzeugbau-Gruppe wird übernommen, heißt es in der Mitteilung. „Damit sind wir für alle Neuprojekte und Kapazitätserweiterungen in den Bereichen Engineering, Zerspanung und Montage gerüstet“, meint Geschäftsführer und Gründungsmitglied Herbert Danzinger.

Mit der Realisierung der strategischen Entscheidungen und Investitionen ist den Angaben zufolge seit Oktober 2007 Dipl. Ing. Michal Procházka als Geschäftsführer betraut.

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