Unter Druck Wechselrichterspezialist SMA Solar denkt an Stellenabbau

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Auch bei SMA Solar läuft es nicht so gut. Die Probleme betreffen sowohl das private als auch industrielle Geschäft, wie es heißt. Stellenstreichungen sollen nun beim Sparen helfen.

Alles andere als gut, läuft es seit einiger Zeit nichzt so super. Wie so viele, in diesen Zeiten, muss auch der Spezialist für Wechselrichter nun Sparmaßnahmen einleiten, um handlungsfähig zu bleiben. Das schließt Stellenstreichungen leider nicht aus, wie das Management informiert.(Bild:  SMA Solar)
Alles andere als gut, läuft es seit einiger Zeit nichzt so super. Wie so viele, in diesen Zeiten, muss auch der Spezialist für Wechselrichter nun Sparmaßnahmen einleiten, um handlungsfähig zu bleiben. Das schließt Stellenstreichungen leider nicht aus, wie das Management informiert.
(Bild: SMA Solar)

Im Juni hatte SMA Solar seine Prognose deutlich einstampfen müssen, die Aktie rutschte daraufhin kräftig ab. In diesem Jahr hat der Kurs über 70 Prozent an Wert eingebüßt. Der Vorstand von SMA Solar will angesichts der Probleme ein Restrukturierungs- und Transformationsprogramm auflegen, das Kosteneinsparungen von voraussichtlich 150 bis 200 Millionen Euro bringen soll. Denn die Umsatzentwicklung in den Segmenten Home Solutions und Commercial & Industrial Solutions sei weiterhin maßgeblich von anhaltend hohen Lagerbeständen bei Händlern und Installateuren sowie einem generell sehr herausfordernden Marktumfeld beeinflusst, so die Erklärung. Die Aktie legte nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate daraufhin im Vergleich zum Xetra-Schluss um zwei Prozent zu.

Drastische Sparmaßnahmen sollen der Energiewende dienen

Damit SMA auch künftig ein fester Bestandteil der globalen Energiewende sein könne, müssten sich die Niestetaler jetzt besser und zukunftsfähiger aufzustellen. Vorstandschef Jürgen Reinert will deshalb das Unternehmen mit dem Sparprogramm kurzfristig finanziell stabilisieren und am Markt neu ausrichten. Dafür sind allerdings erhebliche Kosteneinsparungen nötig, die auch einen Abbau von Stellen wahrscheinlich machen, so Reinert. Die nötigen Schritte sollen in den kommenden Wochen mit den Vertretern der betrieblichen Mitbestimmung diskutiert werden. Details konnten bisher nicht eingeholt werden.

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