Praxisbericht
Exklusive Einblicke in die Sanierung von J.G. Weisser

Ein Gastbeitrag von Alexander Görbing 5 min Lesedauer

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21 Monate Eigenverwaltung, dann der erfolgreiche Neustart: Restrukturierer Markus Fauser gibt exklusive Einblicke, wie der Traditionsbetrieb J.G. Weisser durch ein MBO gerettet wurde.

Das Team von J. G. Weisser: Marc Asel, Janik Dorer, Ansgar Lienert und Hannes Beck (v. l.).(Bild:  J. G. Weisser)
Das Team von J. G. Weisser: Marc Asel, Janik Dorer, Ansgar Lienert und Hannes Beck (v. l.).
(Bild: J. G. Weisser)

Ein Insolvenzverfahren ist im produzierenden Gewerbe stets eine Zerreißprobe. Im Sondermaschinenbau gleicht es oftmals einem Todesurteil. Industrielle Auftraggeber scheuen naturgemäß das wirtschaftliche Risiko von Lieferausfällen während eines laufenden Verfahrens.

Eigentlich ist die Akquise von Kunden und Neuaufträgen für einen insolventen Maschinenbauer unter diesen Vorzeichen praktisch unmöglich. Dass die J.G. Weisser Söhne GmbH & Co. KG nach 21 Monaten in der Eigenverwaltung nicht nur überlebt hat, sondern nun durch ein unkonventionelles Management-Buy-out (MBO) in eine eigenständige Zukunft startet, bricht mit vielen ungeschriebenen Gesetzen der Restrukturierungspraxis.