Streikphase Weitere Streiks im Rahmen des Tarifstreits

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die IG Metall hat im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie ihre Warnstreiks in mehreren Bundesländern fortgesetzt.

Im Streit um die neuen Tarife im Metall- und Elektrosektor reißt die Streikphase nicht ab. Die IG Metall versucht sogar noch mehr Leute auf die Straße zu bringen ...(Bild:  IG Metall)
Im Streit um die neuen Tarife im Metall- und Elektrosektor reißt die Streikphase nicht ab. Die IG Metall versucht sogar noch mehr Leute auf die Straße zu bringen ...
(Bild: IG Metall)

Bundesweit nahmen rund 30.000 Beschäftigte an den Protesten teil, wie der Gewerkschaftsvorstand aus Frankfurt berichtet. In den ersten vier Tagen hatten sich 216.000 Menschen beteiligt, meldet die dpa. Für den kommenden Montag (11. November) ist in Hamburg ein Verhandlungstermin geplant, an dem vielleicht bereits ein Pilotabschluss mit den Arbeitgebern vereinbart werden könnte. Die IG Metall hat dazu die Bezirkschefs der Tarifbezirke Küste und Bayern beauftragt. Die größte Protestaktion vom Montag fand übrigens im Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen statt, bei der rund 10.000 Beschäftigte ab 8:30 Uhr die Arbeit niederlegten, um sich zu einer Kundgebung zu versammeln. Zudem waren die Beschäftigten der Nachtschicht am Montagabend zum Streik aufgerufen.

Es könnte schnell zum Konsens kommen

Weitere Arbeitsniederlegungen gab es in Baden-Württemberg, Sachsen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Heute will die IG Metall mehr Mitglieder zum Warnstreik aufrufen. Die Gewerkschaft fordert bundesweit für die 3,9 Millionen Beschäftigten sieben Prozent mehr Lohn bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr. Die Arbeitgeber bieten bislang nach neun Nullmonaten ab Juli 2025 eine Tariferhöhung um 1,7 Prozent und ab Juli 2026 um weitere 1,9 Prozent an. Die Vertragslaufzeit soll 27 Monate dauern. Nach Annäherungen in der dritten Runde scheint nun ein schneller Tarifabschluss möglich.

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