Ingersoll Werkzeuge Weitwinkelfräser sorgt für hohe Vorschübe in der Schwerzerspanung

Redakteur: Rüdiger Kroh

Die Hochvorschubfräser der Serie SP2L…R (rechtsdrehend) sind laut Ingersoll eine Ergänzung der Schwerzerspaner der Serien SN2R (45°) und SM2R (60°) mit sehr weichschneidender Geometrie. Der Anstellwinkel der neuen Fräserserie beträgt jedoch lediglich 13°. Er bewirkt eine Reduzierung der Spandicke auf weniger als 25% des Zahnvorschubes und minimiert die beim Fräsen auftretenden Radialkräfte drastisch, heißt es zur Messe Metav 2010.

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Durch diese Weitwinkelgeometrie seien Zahnvorschübe bis zu 4 mm erreichbar, die einen Werkzeugvorschub bis 7000 mm/min unter entsprechend stabilen Bedingungen und ausreichender Maschinenleistung erlauben. Weiterhin sei durch die Reduzierung der Radialkräfte eine ratterfreie Zerspanung unter großen Auskraglängen möglich.

Fräser mit Durchmesser von 100 bis 250 mm

Die Fräser werden im Durchmesserbereich von 100 bis 250 mm angeboten. Die maximale Schnitttiefe liegt bei 3,5 mm. Trotz des sehr weichen Schneidverhaltens durch die axial-radial positive Geometrie ist auch in dieser Werkzeugserie der Körperschutz durch Anlageplatten beibehalten worden, was die Prozesssicherheit zusätzlich erhöht, so das Unternehmen.

Die geschliffene Nebenschneide an den vierfach einsetzbaren Wendeschneidplatten sorge für eine hohe Oberflächengüte. Weiterhin stehen zusätzlich gefaste Schneidplatten für die Bearbeitung schwieriger Werkstoffe, zum Beispiel Guss mit Einschlüssen, zur Verfügung.

Ingersoll Werkzeuge GmbH auf der Metav 2010: Halle 16, Stand G18-2

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