Gefundenes Hacker-Fressen Weltweite Computerausfälle legen auch Siemens, BMW und Mercedes lahm

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Nach den weltweiten IT-Ausfällen durch ein fehlerhaftes Update für eine Sicherheitssoftware normalisiert sich laut BSI die Lage in vielen Bereichen wieder.

Systemstreik bei Crowdstrike! Der Softwareanbieter Crowdstrike hat letzten Freitag ein Update seiner IT-Sicherheitssoftware Falcon Sensor durchgeführt. Kurz darauf ging bei Flughäfen, Banken, Versicherungen und Automobilbauern so gut wie nichts mehr ...(Bild:  Crowdstrike)
Systemstreik bei Crowdstrike! Der Softwareanbieter Crowdstrike hat letzten Freitag ein Update seiner IT-Sicherheitssoftware Falcon Sensor durchgeführt. Kurz darauf ging bei Flughäfen, Banken, Versicherungen und Automobilbauern so gut wie nichts mehr ...
(Bild: Crowdstrike)

Eine IT-Panne hatte am Freitag weltweit enorme Störungen ausgelöst. Genauer gesagt, ging es um das IT-Sicherheitssystem Falcon Sensor. Betroffen waren Flugbetriebe, Supermärkte, Banken, Krankenhäuser, Fernsehsender und andere Einrichtungen. In Deutschland betraf das Problem auch Mercedes, BMW, Siemens und die Allianz. Als Ursache nannte der Softwareanbieter Crowdstrike ein fehlerhaftes Update einer Software für Windows-Computer. Laut Microsoft waren vom Ausfall rund 8,5 Millionen Windows-Systeme betroffen, was allerdings kein Prozent der Anwender ausmacht, wie es heißt. Zahlreiche Unternehmen haben laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aber nach dem Fehler beim Computer-Update noch mit Folgewirkungen der Störungen zu kämpfen. Auch der Luftverkehr in Deutschland (Berlin und Hamburg etwa) habe sich wieder weitestgehend normalisiert. Dennoch waren die Auswirkungen weitreichend, was offenbart, wie viele User mit wichtigen Diensten auf Crowdstrike setzen.

Konzerne mit Notfallplänen rappeln sich schneller hoch

Auf Anfrage bestätigten das Problem Allianz, Siemens und BMW. Teilweise laufen auch bei diesen Betroffenen die Systeme aber bereits wieder. Man habe derzeit einen größeren Ausfall, der die Mitarbeiter beeinträchtige, sich an ihren Computern anzumelden. Dabei geht es insbesondere um Windows-Logins. Auch BMW blieb wie gesagt nicht verschont. Die Produktionsstandorte waren teilweise von der aktuellen Software-Störung betroffen. Die Störung bei BMW konnte jedoch kurzfristig behoben werden, sodass die Werke weltweit wieder arbeiten. Und Siemens gab zu – wie andere Microsoft-Kunden – ebenfalls betroffen zu sein. Auch hier laufe es teilweise wieder rund, was den seit langem etablierten Notfallplänen zu verdanken ist. Ähnliche Aussagen kommen von Mercedes aus Stuttgart. Der eigene IT-Dienstleister sei nun dabei, die Lage wieder zu beruhigen.

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