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Seine Spurstabilität bis zur Höchstgeschwindigkeit hat der KUB-Pentron bereits in unterschiedlichen Bearbeitungssituationen bis 5 × D bewiesen. Selbst in Extremfällen wie beim Bohren in Paketen, beim Taschenbohren oder beim Bohren auf Kanten bietet er vorschubunabhängige Richtungsstabilität und erreicht bis zu 20% höhere Schnitt- und Vorschubwerte im Vergleich zu bisher am Markt gängigen Wendeplattenbohrern.
Im Tech-Center in Besigheim wurden sogar Bohrungen auf 45°-Kanten durchgeführt, die das Werkzeug ebenso meistert wie sehr schräge Anbohrungen. Dank der außergewöhnlichen Stabilität spart der Anwender auch bei 5-×-D-Bohrungen die oft notwendige Vorbearbeitung und damit zusätzliche Werkzeuge, Wechsel- und Bearbeitungszeiten.
Keine Rückzugsriefen dank Schnittkraftausgleich
Der optimale Schnittkraftausgleich sorgt für Bohrungen ohne Rückzugsriefen. Wo andere Wendeplattenbohrer schon nach kurzer Zeit anlaufen, sprich mit dem Schaft an der Bohrungswand reiben, bleiben die neuen Werkzeuge dauerhaft stabil. Das trägt neben der Geradheit der Bohrung zur Qualität bei und gewährleistet die Prozesssicherheit.
Ebenfalls eine Herausforderung für Wendeplattenwerkzeuge mit großen Längen-Durchmesser-Verhältnissen ist der stehende Einsatz in Drehmaschinen. Dort fehlen die Fliehkräfte, die sonst das Entspanen begünstigen. In einem extra angelegten Feldtest wurde ein KUB-Pentron mit 5 × D über einen Winkelkopf in einem Drehautomat eingesetzt und so unter relativ instabilen Bedingungen getestet. Erschwerend kam hinzu, dass leicht außermittig gebohrt wurde. Bei kleinen und mittleren Serien ist dies eine durchaus gängige Praxis, um flexibel größere Bohrungen zu erzeugen, als vom Bohrerdurchmesser vorgegeben.
Weil die Aufgabe bisher nicht mit einem Wendeplattenbohrer, sondern nur mit einem Wechselkopfbohrer gelöst werden konnte, schien der KUB-Pentron zunächst mit ungleichen Startbedingungen ins Rennen zu gehen. Im Ergebnis konnte er jedoch Bohrtiefen über die gesamte Nutzlänge ohne Vorbearbeitung erreichen und das bei Standzeiten, mit denen er den Wechselkopfbohrer deutlich überholt hat. De facto war er mit der zweiten Schneide schon weiter. Das bedeutet, dass er in der Wirtschaftlichkeitsberechnung mit einem Satz Wendeschneidplatten gegen zwei Wechselköpfe klar in Führung liegt.
Marten Veenendaal ist Produktmanager bei der Komet Group GmbH in 74354 Besigheim.
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