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Eloxieren Weniger Kosten und mehr Nachhaltigkeit beim Eloxieren

| Redakteur: Stéphane Itasse

Für die drei wesentlichen Schritte des Eloxalverfahrens – Entfetten, Beizen und Heiß- beziehungsweise Kaltverdichten – hat Henkel neue Produke der Marke Bonderite auf den Markt gebracht.

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Selbst nach 100 Jahren des Eloxierens von Aluminium zeigt Henkel, dass immer noch Potenzial für wesentliche Verbesserungen bei der Produktivität und Nachhaltigkeit besteht.
Selbst nach 100 Jahren des Eloxierens von Aluminium zeigt Henkel, dass immer noch Potenzial für wesentliche Verbesserungen bei der Produktivität und Nachhaltigkeit besteht.
(Bild: Henkel)

So eignet sich beispielsweise der Reiniger Bonderite C-AK 62115 für aufgehellte oder hochglänzende Dekorteile, die vor der Anodisation nicht gebeizt werden dürfen. Die Aluminiumoberfläche wird bei der Reinigung nicht angegriffen, Polierpastenreste werden entfernt und die Handhabung gestaltet sich mit diesem Ein-Komponentenprodukt einfacher als mit handelsüblichen Zwei-Komponentenprodukten, wie der Hersteller mitteilt.

Bessere Eigenschaften im Beizprozess

Für die E6-Beize erfüllt Bonderite C-AK 62250 hohe Anforderungen an Beizleistung und Oberflächenqualität mit optimierten Prozesseigenschaften, wie Badstabilität, Schaumfreiheit der Beize und reduzierter Verschleppung an Badlösung. Insgesamt gestalte sich der Prozess daher wirtschaftlich.

Bonderite M-ED 11011 ist der neue Heißverdichtungszusatz, der laut Hersteller auf mindestens die doppelte Standardlebensdauer von versiegelten Teilen und eine Steigerung der Produktivität der einstufigen Heißverdichtung um mindestens 20 % ausgelegt ist. Die Heißverdichtung mit diesem neuen Produkt dauert maximal 3 min/μm. Durch die Reduzierung des Ansatzes für das Bad um 50 % oder mehr führt der Heißverdichtungszusatz außerdem zu einem kleineren CO2-Fußabdruck.

Nickelfreies Kaltverdichten bei hoher Qualität

Für das Kaltverdichten ist jetzt Bonderite M-ED 11150/11151 im Angebot. Obwohl das Kaltverdichten mehrere Schritte beinhalten kann, ist das Verfahren eine hochproduktive Alternative zum Heißverdichten, wird jedoch traditionell mit Nickel und der sich daraus ergebenden Toxizitätsproblematik assoziiert. Die neuen Kaltverdichtungszusätze von Henkel sind nickelfrei, ohne die Prozesszeit oder die Verdichtungsqualität zu beeinträchtigen. Das Produkt ist von Qualanod freigegeben.

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