Fertigungsautomatisierung
Wenn die übergeordnete Intelligenz übernimmt

Ein Gastbeitrag von Martinus Menne 5 min Lesedauer

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Was ist der Unterschied zwischen Flexibilität und Agilität? Eine Automatisierungslösung in Form einer agilen Fertigungszelle, die Fastems gemeinsam mit dem Getriebespezialisten Flender entwickelt hat, vermittelt davon eine konkrete Vorstellung.

Die agilen Fertigungszelle im Überblick: Zelle 1 mit Roboter für die Materiallogistik, der Turmspeicher 1 für Werkstücke, Werkzeuge und Spannmittel, der Turmspeicher 2 für Rohmaterial sowie Halbfertig- und Fertigteile sowie die Zelle 2 mit dem Portalroboter und den Dreh-Fräszentren.(Bild:  Fastems Oy AB)
Die agilen Fertigungszelle im Überblick: Zelle 1 mit Roboter für die Materiallogistik, der Turmspeicher 1 für Werkstücke, Werkzeuge und Spannmittel, der Turmspeicher 2 für Rohmaterial sowie Halbfertig- und Fertigteile sowie die Zelle 2 mit dem Portalroboter und den Dreh-Fräszentren.
(Bild: Fastems Oy AB)

Das Kupplungswerk von Flender beschäftigt rund 420 Mitarbeiter, davon allein circa 220 in der Produktion. Am Standort in Bocholt werden auf etwa 27.000 Quadratmetern nicht schaltbare Kupplungen gefertigt, darunter Zahn-, Bahn-, Strömungs- und Windkraftkupplungen sowie anwendungsspezifische Kupplungen. „Jährlich stellen wir mehrere Tausend Motorkupplungen her, bestehend aus zwei Kupplungshälften. Und jede Kupplung erhält je nach Bauteil eine spezifische Verzahnung“, erklärt Günter Thebingbuß, stellvertretender Fertigungsleiter im Kupplungswerk.

Deutliche Reduzierung an Sondermaschinen

Solche Verzahnungen wurden in der Vergangenheit auf Sondermaschinen gefertigt. „Aufgrund der verschiedenen, sehr aufwendigen Prozesse benötigten wir daher eine Vielzahl an Maschinen für die Herstellung der Mitnehmerringe und Kupplungsteile als Hauptkomponenten der Motorkupplungen“, so Thebingbuß.