Titanbearbeitung Werkstoffsubstitution in der Luftfahrttechnik bietet Chance
Geht es nach Uwe Fresenborg, Werksleiter bei der Premium Aerotec GmbH, Varel, denken deutsche Metallbearbeiter noch viel zu sehr bauteilbezogen. Der Systemgedanke müsse im Vordergrund stehen. Als Vorsitzender des Machining Innovations Network e. V. sieht er diese Notwendigkeit in der Luft- und Raumfahrttechnik, die der Zerspanung ein breites Anwendungsspektrum bei der Fertigung von Titanbauteilen bietet.
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Technische Ansätze dazu sind bereits vorhanden. Was Fresenborg jedoch vermisst, sind „Meilensteine der wirtschaftlichen Titanbauteilfertigung“. Darauf machte er die Teilnehmer der zweitägigen Konferenz „Neue Fertigungstechnologien in der Luft-und Raumfahrt“ im Rahmen der EMO Hannover 2011 aufmerksam.
In seiner Begrüßungsrede forderte Fresenborg sie gestern zur Mitarbeit innerhalb des Netzwerks auf, das schon 52 Unternehmen und Institute umfasst und mit der Arbeit bereits begonnen hat. So wurden innerhalb von Machining Innovations Network bereits acht Workshops abgehalten. Heraus kamen 40 Projekte, die nun vorbereitet und abgearbeitet werden. Ein wichtiger Forschungsstandort ist dabei Varel. Dort entstand ein Technologiezentrum. „Die dort aufgestellten Maschinen sind schon betriebsbereit“, sagte Fresenborg.
Sonderschau „Meilensteine der wirtschaftlichen Titanbauteilfertigung“ auf der EMO Hannover 2011: Halle 27, Stand C32
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