Makino Werkzeugmaschinenhersteller Makino sieht weiterhin gute Perspektiven

Redakteur: Rüdiger Kroh

Ein außerordentlich gutes Geschäftsjahr hat der japanische Werkzeugmaschinenbauer Makino hinter sich gebracht. Der Konzernumsatz stieg zweistellig, das operative Ergebnis sogar dreistellig. Die weiteren Geschäftsaussichten werden als „äußerst vielversprechend“ eingeschätzt.

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„In China und Indien erwarten wir weiteres Wachstum”, sagt P. Anders Ingemarsson, President & CEO von Makino Europe.
„In China und Indien erwarten wir weiteres Wachstum”, sagt P. Anders Ingemarsson, President & CEO von Makino Europe.
(Bild: Kroh)

Ein außerordentlich gutes Geschäftsjahr hat der japanische Werkzeugmaschinenbauer Makino am 31. März abgeschlossen. „Der weltweite Konzernumsatz stieg um 26 % auf 1,4 Mrd. US-Dollar und das operative Ergebnis um 122 % auf 73 Mio. US-Dollar”, berichtet Dr. P. Anders Ingemarsson, President & CEO der Makino Europe GmbH, Kirchheim/Teck. Der Auftragseingang legte im Vergleich zum Finanzjahr 2010/11 um 35 % auf 1,6 Mrd. US-Dollar zu und die Anzahl der Mitarbeiter überschritt die 4000er-Marke.

Makino erzielt gewaltige Zuwäche am Heimatmarkt

Besonders stark war der Zuwachs für Makino am heimischen Markt mit einem Umsatzplus von 56 %. „Japan ist mit einem Umsatzanteil von etwa 40 % nach wie vor unser größter Markt”, meint Ingemarsson. In Asien erhöhte Makino seinen Auftragseingang im vergangenen Finanzjahr um 35 %. „Weiteres Wachstum erwarten wir in China und Indien und werden dort und in Indonesien neue Technologiezentren errichten.”

Für 2013 plant Makino eine Tochtergesellschaft in Polen

Auf dem amerikanischen Kontinent stiegen die Aufträge 2011/12 im Vergleich zum Vorjahr um 28 % und erreichten damit einen neuen Rekord. Makino Europe legte beim Auftragsvolumen um 58 % zu. „Das starke Wachstum in den Bereichen Automobil und Luftfahrt, vor allem in Italien, Schweden, Österreich und Polen, ist dafür verantwortlich”, so Makino-CEO Ingemarsson.

Für 2013 ist daher die Gründung einer Makino-Tochtergesellschaft in Polen geplant. Insgesamt sind laut dem Europapräsidenten die Geschäftsaussichten äußerst vielversprechend, nicht zuletzt dank der Weiterentwicklungen im Produktportfolio, die nach dem Sommer auf den Markt kommen werden.

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