HSC-Zerspanung

Werkzeugspannsystem erhöht das Zeitspanvolumen beim Schruppen

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Boeing Portland wurde als erster Endkunde von Haimer bereits 2009 lizenziert, um die Safe-Lock-Nuten auch in selbst entwickelte oder produzierte Spezialwerkzeuge einbringen zu können. Seit diesem Zeitpunkt laufen die Schruppbearbeitungen prozesssicher und produktiver.

Da Haimer diese patentierte Lösung möglichst vielen Kunden anbieten möchte, ist bereits eine Vielzahl offizieller Kooperationen mit Werkzeugherstellern realisiert worden. Sandvik Coromant hat sich als einer der ersten globalen Werkzeughersteller für das neue Spannsystem entschieden. Seit März 2012 hat man es unter dem Produktnamen i-Lock ins aktuelle Werkzeugprogramm aufgenommen, um vor allem die Vollhartmetall-Schaftfräser lagerhaltig damit auszustatten.

Zahlreiche Werkzeughersteller sind bereits Lizenznehmer

Auch Kennametal suchte schon lange nach ausfallsicheren und präzisen Werkzeughaltersystemen für die Schwerzerspanung. So hat das Unternehmen Mitte 2011 eine Lizenzvereinbarung bezüglich des Safe-Lock-Systems unterzeichnet und im neuen Hauptkatalog Fräsen und Systemwerkzeuge werden Safe-Lock-Werkzeuge und Spannfutter enthalten sein.

Ebenfalls Linzenznehmer ist die Walter AG, die das Sicherheitssystem erstmals auf der letztjährigen EMO einem breiten Publikum vorgestellt hat. Die Axialkräfte, die bei der Zerspanung von ISO-S-Werkstoffen mit Hartmetall-Fräswerkzeugen entstehen, fordern von den Werkzeugaufnahmen hohe Haltekräfte und haben Walter bewogen, auf das Safe-Lock-System zu setzen. In Kürze wird es als Walter Xpress ins Sortiment aufgenommen.

Zu den weiteren Anbietern von Präzisionswerkzeugen mit Safe-Lock zählen die amerikanischen Werkzeughersteller Helical und Data Flute, Widia sowie die deutschen Unternehmen HAM und Emuge-Franken.

* Andreas Haimer ist Mitglied der Geschäftsleitung der Haimer GmbH in 86568 Igenhausen

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