Sandvik Coromant Werkzeugspektrum zum Bohren und Fräsen erweitert
Mit den optimierten Wendeschneidplatten für den Fräser Coromill 328 und dem Bohrer Corodrill 881 von Sandvik Coromant erweitern sich die Möglichkeiten in der Zerspanung. Der Corodrill erleichtert die Herstellung von kleinen Bohrungen, auch unter schwierigen Bedingungen. Die Coromillplatten sind geeignet für das Fräsen von Nuten und das Schneiden von Innengewinden bei Vollprofilen.
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Sandvik Coromant verbesserte für den Coromill 328 die Qualität der Wendeschneidplatten. Mit ihnen werde sowohl das Innen- als auch das Außennutfräsen, das Schneiden von Sicherungsringnuten mit Fase und das Innengewindeschneiden von Vollprofilen erleichtert, wie der Hersteller informiert.
Wendeschneidplatten mit vielen Kanten und hoher Schärfe
Die Wendeschneidplatten kombinierten Qualität mit Quantität, so heißt es. Sie verfügten über eine große Anzahl von Schneidkanten mit außergewöhnlicher Schärfe, berichtet das Unternehmen. Mit den Wendeschneidplatten entstünden hochwertige Oberflächen, was die Produktivität deutlich steigere.
Mit dem Fräser Coromill 328 können Bohrungen ab 39 mm Durchmesser hergestellt werden. Die Fertigung von Sicherungsringnuten gelingt in Breiten von 1,1 bis 5,15 mm, so die Angaben. Weil er beim Gewindefräsen eine bessere Spankontrolle ermögliche, so Sandvik Coromant, eigne er sich für diese Anwendung speziell für Produkte, die aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt sind. Besonders effektiv arbeite er mit Platten aus der Hartmetallsorte GC1025, die sich durch ein gute Temperaturwechselbeständigkeit hervorhebe, so die Experten.
Der Fräser kann zwei bis acht Wendeplatten mit je drei Schneidkanten aufnehmen. Er ist in vier Haltergrößen erhältlich. Der Coromill 328 gilt als universell einsetzbares Werkzeug in der Fertigung, weil er außerdem für diverse Aufnahmearten geeignet ist: für Weldon, Fräsdorn oder Keilnut.
Kleine Bohrungen prozesssicher fertigen
Für kleine Bohrungen eignet sich der Corodrill 881, ein Wendeschneidplattenbohrer für Durchmesser unter 24 mm. Wie der Hersteller betont, gelinge dies auch unter schwierigen Zerspanungsbedingungen, zum Beispiel, wenn eine Fehlausrichtung des Werkzeugrevolvers vorliegt. Der Corodrill gleiche diese instabilen Bedingungen aus und sei deswegen auch für den Einsatz in älteren Maschinen geeignet, sagen die Spezialisten. Er sei auch für das nichtrotierende Bohren, im mittleren und unteren Vorschubbereich, auf Drehmaschinen geeignet.
Der kugelgestrahlte Bohrkörper sei sehr verschleißarm. So halte er im Vergleich zu ähnlichen Produkten über 25% länger stand, wie bei der Zerspanung von nichtrostendem Stahl CMC 05.21 in Versuchen ermittelt wurde, lauten die Angaben von Sandvik Coromant.
Wendeschneidplattenbohrer kann auch konische Bohrungen herstellen
Eine Besonderheit sei die Herstellung von konischen Bohrungen und Bohrungen die größer sind, als sein Nominaldurchmesser. Auch zur Rückwärtsbearbeitung sei er verwendbar. Er ist in Durchmessern von 14 bis 23,5 mm erhältlich.
Der Corodrill 881 biete eine hochleistungsfähige Allround-Geometrie für alle Materialgruppen, so die weiteren Informationen. Als Anwendungsbeispiele werden Flansche und Schwenklager für den Energiesektor oder Getriebeteile für die Autobranche genannt.
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