Ordentlicher Abschluss Werkzeugspezialist Mapal erhöht den Gruppenumsatz

Quelle: Mapal 3 min Lesedauer

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Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Aalener Werkzeughersteller Mapal den Gruppenumsatz steigern. Mit rund 588 Millionen Euro erhöhte dieser sich um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Dr. Jochen Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der Mapal-Gruppe, zur Lage des Unternehmens: „Trotz erheblicher konjunktureller Unsicherheiten in 2023 konnten wir den Umsatz erhöhen. Wir sind offensichtlich auf dem richtigen Weg.“(Bild:  Mapal)
Dr. Jochen Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der Mapal-Gruppe, zur Lage des Unternehmens: „Trotz erheblicher konjunktureller Unsicherheiten in 2023 konnten wir den Umsatz erhöhen. Wir sind offensichtlich auf dem richtigen Weg.“
(Bild: Mapal)

Dr. Jochen Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der Mapal Gruppe, sah sich Ende letzter Woche im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz bestätigt. Kress kommentierte: „Dass wir trotz erheblicher konjunktureller Schwankungen im Laufe des Geschäftsjahres 2023 das geplante Wachstum erreichen konnten, macht uns optimistisch, dass wir mit unserer Ausrichtung den richtigen Weg eingeschlagen haben.“ Die Mitarbeiterzahl blieb übrigens konstant, wie Kress anmerkte. Für das Gesamtjahr 2024 rechnet Mapal demnach aber eher mit einem stagnierenden Umsatz. „Die Konjunktur verlief im ersten Halbjahr schwächer als erwartet. Die Anzeichen, dass das zweite Halbjahr positiver verlaufen wird als das erste, mehren sich jedoch und spiegeln sich in unseren Prognosen wider“, führte Kress weiter aus. Jetzt konzentriere man sich darauf, diese trotz konjunktureller Risiken zu erreichen.

Mapal hat seine Lieferqualität stabil verbessern können

Dazu arbeitet Mapal intensiv an Themen, die für die Kunden von großer Relevanz sind, bei denen Mapal in der Vergangenheit jedoch nicht immer die Kundenerwartungen erfüllte, wie man zugab. Dazu zählt laut Kress beispielsweise die Lieferqualität: „Wir haben über die einzelnen Produktionsstandorte der Mapal Gruppe hinweg die Prozesse maßgeblich verbessert und die Liefertreue auf einem wesentlich höheren Niveau stabilisiert.“ Mit der Veröffentlichung des Onlineshops wurde auch ein umfangreiches Lager aufgebaut, wie es weiter heißt. Damit seien inzwischen weit über 8.000 Produkte lagerhaltig und sofort verfügbar. Eine, wie betont wurde, groß angelegte Kundenzufriedenheitsanalyse bestätigt nun, dass die Kunden die Effekte dieser Anstrengungen wahrnehmen und schätzen. Auch attestieren die Ergebnisse Zufriedenheit mit dem, wofür Mapal traditionell bekannt ist. Dass ist die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden, und die Fähigkeit der Mapal-Mitarbeiter, passgenaue Zerspanungssysteme für individuelle Herausforderungen zu finden und in der Praxis umzusetzen.

Automobilindustrie bleibt die wichtigste Mapal-Branche

Konzepte und Produkte, die Mapal für die Elektromobilität entwickelt hat, seien mit Blick auf den Mobilitätswandel inzwischen in der Breite am Markt etabliert. Auch für weitere strategische Teilsegmente, wie Fahrwerk und Bremsen, Antriebsstrang und den Verbrennungsmotor, stünden „intelligent“ gestaltete Werkzeugsysteme zur Verfügung. In puncto Luftfahrtindustrie wurde den besonderen Ansprüchen des Bereichs Endmontage mit der neu gegründeten Abteilung Global Organisation for Assembly (GOA) Rechnung getragen, wie man erfahren durfte. Am Standort in Vigneux-de-Bretagne (Frankreich) wurde dafür tiefgehendes Know-how aufgebaut, um die Anforderungen der Kunden in kürzester Zeit in praxistaugliche Prozesse umzusetzen. Der Mapal-Entscheider dazu: „Alle Standorte der Mapal-Gruppe können auf die Kompetenz der Mitarbeiter in Frankreich zurückgreifen.“ Somit stünden den Kunden weltweit Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen sie angesichts steigender Produktionsraten die Produktivität und die Qualität ihrer Fertigungsprozesse steigern könnten. Das ist laut Ansicht von Kress sicherlich ein Grund für die positive Entwicklung des Marktsegments Aerospace. Gut entwickelt haben sich auch die anspruchsvollen Märkte Fluidtechnik und Werkzeug- und Formenbau, wie es heißt.

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