Holger Clasen Werkzeugtechnik aus der Hansestadt Hamburg
Tradition und Pragmatismus müssen sich nicht ausschließen. Ein Beispiel dafür liefert die Holger Clasen GmbH & Co. KG aus Hamburg. Das 1932 gegründete Unternehmen befindet sich mittlerweile in der dritten Familiengeneration. Seit 2002 ist Lennart H. Clasen Geschäftsführer – der Enkel von Unternehmensgründer Holger Clasen.
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„Meinem Großvater ging es immer darum, Werkzeuge herzustellen“, sagt Lennart H. Clasen. Und dabei ging er mit hanseatischer Findigkeit ans Werk. Die ersten eigenen Produkte waren ein Schleifmittel und eine Großflächenentrostungsmaschine für den Schiffsbau.
Daraus hat sich nach und nach das heutige Produktportfolio entwickelt: Druckluft-, Hydraulik und Elektrowerkzeuge sind außer dem Servicegeschäft die Standpfeiler, auf denen Holger Clasen fußt – und ein kräftiges Wachstum generiert: 2007 stieg der Umsatz im zweistelligen Prozentbereich. 40 Mitarbeiter zählt Holger Clasen aktuell. Zum Einsatz kommen die Produkte von Holger Clasen heute unter anderem außer im Schiffsbau und allgemeinen Maschinenbau auch in der Energietechnik und im Flugzeugbau.
GFK-Schneider CK70/1200 zeichnet sich durch gute Schneidleistung und Langlebigkeit aus
Ein Produkthighlight ist die Presse RC 14. Mit ihren 5 kg Gewicht kann sie 14 t stemmen. „Das entspricht 14 VW Golf“, erklärt Clasen. Zu den Neuheiten im Sortiment der Druckluftwerkzeuge für die Metallbearbeitung gehört der GFK-Schneider CK70/1200. Seine besonderen Leistungsmerkmale: Eine sehr gute Schneidleistung mit hoher Schnitttiefe, ein hervorragendes Absaugvolumen und seine Langlebigkeit – ein Merkmal, das für alle Produkte von Holger Clasen besonders wichtig ist. In der Konzeption ist ein Schleifer mit einer speziellen Luftkühlung, was die Qualität der Schleifergebnisse erhöhen soll.
Die Zukunft packt das Team von Lennart H. Clasen mit viel Schwung an: „Wir haben die Vision, dass wir weltweit die besten Komponenten und Werkzeuge herstellen wollen“, sagt der Unternehmenschef. Und diese Komponenten und Werkzeuge will der Geschäftsführer verstärkt exportieren – vorwiegend in die EU, aber auch in den Rest der Welt.
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