Produktkonstruktion Wettbewerbsvorteile durch individuell konfigurierte Produkte
Wie sich mit einer modularen Produktarchitektur die Produktoptionen erweitern, die Kosten senken und zufriedene Kunden binden lassen.
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Hersteller im Maschinen- und Anlagenbau stehen heute einer beispiellosen Nachfrage nach verschiedenen Produktvarianten gegenüber. Dies treibt sowohl die Kosten als auch die Produktkomplexität in die Höhe. Heutzutage wünschen sich Kunden in jeder Branche mehr Produkte, die an ihre spezifischen Anforderungen angepasst sind – und das schnell und kostengünstig.
Um erfolgreich zu sein, müssen sich industrielle Hersteller dieser Vorgabe fügen und hochwertige, kundenspezifische Produkte schnell und rentabel entwickeln. Viele zukunftsorientierte Hersteller stellen bei der Suche nach flexiblen, anpassbaren Lösungen fest, dass herkömmliche Fertigungsprozesse in einem vollkommen neuen Licht betrachtet werden müssen, und kommen zu dem Schluss, dass sie ihre Produktarchitektur umgestalten müssen, um „modulare“ Konstruktionen möglich zu machen.
Immer mehr Produkten in hoher Komplexität in immer kürzerer Zeit entwickeln
Die modulare Gestaltung der Produktarchitektur ist der entscheidende Stellhebel, um die Entwicklung komplexer, variantenreicher Produkte bei vergleichsweise kurzen Entwicklungs- zeiten beherrschbar zu machen. Grundlage der Produktentwicklung ist eine modulare Produktarchitektur.
Standardisierte und individualisierte modulare Komponenten (inklusive begleitender Dienstleistungen) werden zu einem kundenspezifischen Endprodukt verbunden. Ihre Kompatibilität schafft eine gemeinsame Systemarchitektur, die aus einer begrenzten Anzahl kompatibler Bauteile eine kundenspezifische Endleistung bilden kann.
Modularisierung als Prinzip der Vereinfachung
Die Komplexität eines Systems lässt sich prinzipiell verringern, indem die Anzahl der Systemelemente sowie Anzahl und Intensität der Beziehungen zwischen diesen Elementen reduziert wird. Genau das ist das methodische Prinzip der Modularisierung. Modulare Systeme sind nämlich dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer möglichst überschaubaren Zahl von Einheiten bestehen, die so definiert worden sind, dass zwischen ihnen nur relativ wenige und schwache Beziehungen existieren.
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