gesponsertBest of Industry Award 2026 Wie Axis Netzwerk-Kameras die Stahlproduktion bei ArcelorMittal Belgium unterstützen

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Wie lassen sich Sicherheit, Qualität und Effizienz in der Stahlproduktion steigern? Erfahren Sie, wie ArcelorMittal Belgium mit KI-gestützten Netzwerk-Kameras von Axis Prozesse in Echtzeit überwacht, Ausfälle reduziert und Abläufe automatisiert.

KI-gestützte Netzwerk-Kameras erhöhen Prozesseffizienz, Qualität und Sicherheit bei ArcelorMittal Belgium.(Bild:  Axis Communications)
KI-gestützte Netzwerk-Kameras erhöhen Prozesseffizienz, Qualität und Sicherheit bei ArcelorMittal Belgium.
(Bild: Axis Communications)

Wie profitiert ArcelorMittal Belgium von der gemeinsam entwickelten Lösung, und was zeichnet den Ansatz besonders aus?

ArcelorMittal setzt an seinen belgischen Standorten mehr als 2.700 Netzwerk-Kameras von Axis Communications mit KI-gestützter Videoanalyse ein. Die Lösung trägt zu effizienteren Abläufen, höherer Sicherheit und einer zuverlässigeren Qualitätssicherung bei. Produktionsunterbrechungen und Ausfallzeiten werden deutlich reduziert.

Das Besondere: Als intelligente, visuelle Sensoren analysieren die Kameras die Bilddaten direkt „on the Edge“, erkennen Abweichungen in Echtzeit und lösen Warnmeldungen oder automatisierte Abläufe aus. So wird die kontinuierliche Prozessüberwachung automatisiert, während Bewertung und Entscheidung bei den Fachkräften bleiben.

Welche Herausforderungen in der Prozessüberwachung gaben den Ausschlag für die Entwicklung der Lösung?

Die Stahlproduktion ist ein hochkomplexer, eng verzahnter Prozess, bei dem schon kleine Abweichungen weitreichende Folgen bis hin zum Produktionsstillstand haben können. Zugleich erschweren bis zu 1.500 Grad heißer Flüssigstahl, starke Lichtkontraste, Hitze und schwer zugängliche Gefahrenbereiche die visuelle Kontrolle. Bediener mussten früher zudem bis zu 20 Livebilder parallel verfolgen und unklare Situationen teils vor Ort prüfen. Benötigt wurde daher eine robuste Lösung, die Prozesse stetig überwacht, Abweichungen automatisiert erkennt und den visuellen Kontext für schnelle Bewertungen bereitstellt.

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Wie ergänzen sich die Technologie von Axis und die Prozess- und KI-Expertise von ArcelorMittal Belgium bei der Entwicklung der Lösung?

Axis Communications stellt robuste Netzwerk-Kameras mit hoher Bildqualität, Edge-Rechenleistung und offener Plattform bereit. ArcelorMittal Belgium bringt detailliertes Prozesswissen und anwendungsspezifische KI-Expertise ein.

Gemeinsam mit der Abteilung für kundenspezifische Lösungen „Axis Professional Services“ in Lund wurden zuvor serverbasierte Analysefunktionen für den Betrieb direkt auf der Kamera weiterentwickelt. So lassen sich visuelle Daten nahe am Prozess auswerten und über offene Schnittstellen in Warnmeldungen, Steuerungen oder automatisierte Abläufe überführen.

Welche Möglichkeiten bietet der offene und skalierbare Lösungsansatz für weitere Anwendungen, Produktionsbereiche und Standorte?

Die offene Plattform, das einheitliche Betriebssystem der Axis-Geräte und offene Schnittstellen wie VAPIX erleichtern die Integration von Netzwerk-Kameras und Analysefunktionen in bestehende IT- und OT-Umgebungen sowie ihre Vernetzung mit weiteren Systemen und industriellen Steuerungen. KI-Anwendungen lassen sich so auf weitere Kameras, Produktionsprozesse und Standorte übertragen. Bestehende Integrationen können dabei wiederverwendet werden, während Analysemodelle und Reaktionen an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden. Das reduziert den Integrationsaufwand und vermeidet isolierte Einzellösungen – eine wichtige Grundlage für die weitere Skalierung.

Welche konkreten Anwendungen zeigen besonders anschaulich, wie aus visuellen Daten verwertbare Erkenntnisse und automatisierte Abläufe entstehen?

Ein gutes Beispiel ist die Aufnahme einer mit bis zu 300 Tonnen Flüssigstahl gefüllten Stahlpfanne. Eine direkt in der Kamera ausgeführte KI-Anwendung prüft, ob beide Kranhaken korrekt positioniert sind. Bei einer Abweichung wird der Hebevorgang gesperrt und erst wieder freigegeben, wenn die sichere Befestigung der Pfanne eindeutig bestätigt wurde.

In der Qualitätssicherung kontrollieren Kameras unter anderem Kennzeichnungen, Schweißnähte sowie mögliche Risse oder Verunreinigungen. In Sperrbereichen erkennt die Videoanalyse, ob eine Person einen Gefahrenbereich betritt, und löst akustische und optische Warnungen aus. Je nach Anwendung wird so aus visuellem Kontext ein Warnhinweis, eine Qualitätsentscheidung oder eine automatisierte Sicherheitsreaktion.

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