Die dunkle Seite der Zusammenarbeit
Wie Drittanbieter zur Sicherheitslücke werden

Ein Gastbeitrag von Klaus Hild* 6 min Lesedauer

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Externe Partner erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit, aber auch das Risiko von Cyberangriffen. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, den Zugriff von Drittanbietern auf sensible Daten zu kontrollieren. Zu klären bleibt die Frage, wie sich die Identitätslücke effektiv schließen lässt.

Die Investition in ein robustes System zur Verwaltung externer Identitäten ist für Unternehmen eine strategische Notwendigkeit.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Investition in ein robustes System zur Verwaltung externer Identitäten ist für Unternehmen eine strategische Notwendigkeit.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

In der vernetzten Geschäftswelt setzen Unternehmen verstärkt auf die Zusammenarbeit mit externen Akteuren. Geschäftspartner, Auftragnehmer, Berater, Dienstleister und Lieferanten bilden ein komplexes Ökosystem, das Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit verspricht. Doch diese Vernetzung hat auch eine Schattenseite: Sie erweitert die potenzielle Angriffsfläche für Cyberkriminelle enorm.

Unterschätzte Gefahr von außen

Viele Organisationen unterschätzen die Risiken, die mit der Einbindung externer Partner einhergehen. Während interne Mitarbeiter oft strengen Sicherheitsprotokollen unterliegen, erhalten Drittanbieter häufig großzügigen Zugriff auf sensible Unternehmensdaten und -systeme. Solche Outsider, die zu Insidern werden, stellen eine erhebliche Sicherheitsbedrohung dar.