Robotik Wie ein mobiler Cobot die Fertigung flexibler macht
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Wie trotz hoher Produktivität eine Fertigung flexibel bleiben kann, zeigt der mobile Cobot-Manipulator R-Moma von Robotec Solutions für wechselnde Aufgabenstellungen. Durch seine AI-gestützte Bildauswertung kann das System Jobs übernehmen, die bisher nur manuell ausgeführt werden konnten.
Produzierende Unternehmen stehen vor diversen Herausforderungen. „Bei der Planung von automatisierten Produktionsabläufen müssen immer kürzere Marktzyklen, kleinere Losgrößen und eine zunehmende Vielfalt von Varianten berücksichtigt werden“, weiß Jörg Lanz, Vertriebsleiter DACH bei Robotec Solutions in Seon (Schweiz). Bei solchen Überlegungen steht deshalb die Eignung zu weitgehender Um- und Neukonfiguration zunehmend im Vordergrund. Dies trifft insbesondere auf die Handling- und Transfereinrichtungen zu, welche die einzelnen Bearbeitungseinheiten untereinander verbinden. Hier erweisen sich starre Konzepte und Konfigurationen als hinderlich, beispielsweise wenn Stationen entfallen oder neue eingefügt werden müssen. Bei der Konzeption des Layouts kann nie vorhergesehen werden, welche Technologien oder Markterfordernisse in der Zukunft zu berücksichtigen sein werden. Bei späterem Umbau können hohe Kosten sowie lange Stillstandszeiten resultieren. Zusätzlicher Aufwand entsteht, wenn Einhausungen beziehungsweise Einzäunungen verändert und Stromversorgungen, Datenkabel und Medienleitungen neu verlegt werden müssen.
Cobot auf frei navigierender Plattform
„Als Alternative haben wir einen frei navigierenden Cobot-Manipulator konzipiert, der ohne Einhausungen oder zusätzliche Sicherheitseinrichtungen eingesetzt werden kann“, ergänzt Lanz. Die Ladung der eingebauten Batterie reicht für bis zu acht Stunden. Sie wird an einer Ladestation, welche das System in Einsatzpausen automatisch anfährt, ständig aufgefrischt. Zudem kann das Nachladen auch über induktive Kopplung an bestimmten Arbeitsstationen erfolgen. Somit ist ein 24/7 Betrieb möglich. Die Kommunikation mit den einzelnen Stationen und mit der übergeordneten ERP-IT des Unternehmens erfolgt kontinuierlich drahtlos, sodass keine Datenleitungen verlegt werden müssen. Die Anlage kann sich dank ihrer Navigationssoftware frei im Raum bewegen und ihre Ziele selbstständig aufsuchen. Dabei weicht sie Hindernissen ebenso aus wie Mitarbeitern und kann auch Ausweichrouten auswählen. Sicherheitseinrichtungen überwachen dabei das gesamte Umfeld und verhindern Kollisionen.
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