Keine monotone Tätigkeiten mehr
Wie Igus Produktion und Logistik kostengünstig automatisiert

Ein Gastkommentar von Stefanie Michel 6 min Lesedauer

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Sie legen Bauteile in Spritzgussmaschinen ein, entfernen den Anguss oder unterstützen die Montage: Igus zeigt anhand von Beispielen im eigenen Unternehmen, wie sich monotone Tätigkeiten mit Komponenten aus der Low-Cost-Automation automatisieren lassen. Einige der Lösungen amortisieren sich bereits nach zwei Monaten.

Selbst mit gutem Beispiel vorangehen: An bereits 2.500 Stellen hat Igus seine Produktion und Logistik mit Low-Cost-Automation-Komponenten automatisiert. (Bild:  Igus)
Selbst mit gutem Beispiel vorangehen: An bereits 2.500 Stellen hat Igus seine Produktion und Logistik mit Low-Cost-Automation-Komponenten automatisiert.
(Bild: Igus)

Von hunderten Kilogramm schweren Energieketten bis hin zu wenigen Gramm leichten Gleitlagern: Wann immer es um Bauteile aus Hochleistungskunststoff geht, ist das Kölner Unternehmen Igus weltweit eine gefragte Adresse. Allein am Hauptsitz in Köln betreiben die Rheinländer über 1.000 Spritzgussmaschinen, die jährlich über eine Milliarde Teile produzieren. Doch der Unternehmenserfolg ist kein Selbstläufer.

Auch Igus sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert, weiß Alexander Mühlens, Prokurist und Leiter Geschäftsbereich Low-Cost-Automation bei Igus: „Es wird unter anderem zunehmend schwerer, Menschen für Routinetätigkeiten zu begeistern, etwa für das Einlegen von Bauteilen in Spritzgussmaschinen. Wir haben deshalb eine Initiative namens ‚No boring jobs' gestartet, die monotone Tätigkeiten automatisiert. Wir setzen mittlerweile an über 1.500 Stellen in Fertigung und Logistik erfolgreich Roboterlösungen ein. Somit können wir trotz Arbeitskräftemangel erfolgreich weiterproduzieren und uns gleichzeitig darauf konzentrieren, wertvolle Mitarbeiter für anspruchsvollere Tätigkeiten weiterzubilden.“