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Eine weitere Anforderung an den Schmierstoff leitet sich aus der Dichtheit des Systems ab: Weil der Faltenbalg in der Regel nicht luftdicht abgeschlossen ist, lässt sich Kondensatbildung im Inneren nicht prinzipiell ausschließen. Aus diesem Grund muss der Schmierstoff eine hohe Wasserbeständigkeit haben und einen sehr guten Korrosionsschutz ermöglichen.
Transport des Kondenswassers aus dem Faltenbalg der Spindel
So wird der Faltenbalghersteller MFB-Technik laut Geschäftsführer Marc Schilling regelmäßig mit der Problematik „Kondenswasser“ konfrontiert. Prinzipiell gilt: „Luftdicht funktioniert nicht“. Der Luftaustausch muss bei Bewegungen gewährleistet sein, weil der Balg ansonsten sicher Schaden nimmt. Zur Lösung dieser Problematik werden hochwertige Siebe oder Ventilklappen eingesetzt. Kondenswasser wird über einen Abscheider durch den Überdruck beim Zusammenfahren des Balges nach außen transportiert. Diverse Lösungsansätze wurden von MFB-Technik bereits umgesetzt.
Bornemann Gewindetechnik stellt Gewinde in sämtlichen Sonderformen her. Ausgangsmaterialien sind alle spanbaren Werkstoffe. Die Standardgrößen für Gewindespindeln liegen im Durchmesserbereich von 10 bis 180 mm und reichen bis 6 m Länge. Moderne Bearbeitungszentren ermöglichen eine Maßtoleranz von h6. h6 entspricht bei 100 mm Spindeldurchmesser einem Toleranzbereich von 99,978 bis 100 mm.
In diesem Toleranzbereich können Kugellager sachgerecht auf Gewindespindeln montiert werden. Mit Hilfe des Wirbelverfahrens werden Gewindeoberflächen in Schleifgüte erzielt. Die Lieferzeit beträgt zwei bis drei Wochen nach Auftrageingang.
Hans Gereke-Bornemann ist Geschäftsführer der Bornemann Gewindetechnik GmbH & Co. KG in 31073 Delligsen, Moritz von Soden ist Vertriebsleiter im Unternehmen.
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