Produktionsnetzwerke
Wie sich Flexibilität und Effizienz in globalen Netzwerken verbinden lassen

Ein Gastbeitrag von Dr. Kai Magenheimer 5 min Lesedauer

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Produktionsnetzwerke müssen heute flexibel und effizient zugleich sein. Jahrzehntelang stand nur die Effizienz im Fokus, doch Krisen zeigen die Grenzen dieser Strategie auf.

Gravierende Veränderungen in globalen Netzwerken erfordern viel Zeit und Kapital.(Bild: ©  ai tekno koncept - stock.adobe.com)
Gravierende Veränderungen in globalen Netzwerken erfordern viel Zeit und Kapital.
(Bild: © ai tekno koncept - stock.adobe.com)

Adaptivität und Flexibilität sind in den vergangenen Jahren zu zentralen Anforderungen an globale Produktionsnetzwerke geworden. Das war nicht immer so. Über Jahrzehnte haben Kosten- und Effizienzfaktoren eine zentrale Rolle gespielt – sei es bei der Gestaltung einzelner Fabriken oder der Planung globaler Netzwerke.

Das Effizienzparadigma war so prägend, dass es ganze Generationen von Wertschöpfungsketten geformt hat – lean, verschwendungsfrei, ohne unnötige Puffer und Redundanzen, global verteilt und vernetzt. Das Ergebnis war ein immenser Produktivitätsschub, der weltweit für Wohlstand und Wachstum gesorgt hat.