Mehr als Text und Bild Wieder neuer Microsoft-KI-Assistent für die Industrie

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KI-Anwendungen werden vor allem für Texte und Bilder genutzt. Auf der Hannover Messe kann man nun aber KI-Assistenten für viel mehr erleben ...

Wie bereits im Rahmen der letzten Hannover Messe, bringt Microsoft auch diesmal einen neuen KI-Assistenten für die Belange der Industrie heraus. Das Sofwareunternehmen empfiehlt dabei, diesen möglichst rasch breitflächig einzusetzen, damit Deutschland am Ball bleiben kann.(Bild:  Microsoft)
Wie bereits im Rahmen der letzten Hannover Messe, bringt Microsoft auch diesmal einen neuen KI-Assistenten für die Belange der Industrie heraus. Das Sofwareunternehmen empfiehlt dabei, diesen möglichst rasch breitflächig einzusetzen, damit Deutschland am Ball bleiben kann.
(Bild: Microsoft)

Microsoft präsentiert auf der Hannover Messe erneut virtuelle Assistenten mit künstlicher Intelligenz (KI), die für den breiten Einsatz in der Industrie konzipiert sind. Zu den Innovationen des Softwarekonzerns gehört deshalb der sogenannte Factory Operations Agent. Das sei ein KI-Assistent, der Abläufe in der Fabrikhalle optimieren soll. Die Microsoft-Neuheit ermögliche es etwa, dass Arbeitskräfte Daten ihrer Maschinen durch Abfragen in natürlicher Sprache analysieren könnten. Und verantwortliche Manager würden in die Lage versetzt, damit Fertigungsprozesse zu optimieren. Mit dem KI-Assistenten von Microsoft sei es unter anderem auch möglich, einfacher als zuvor Fehlerquellen zu identifizieren und Probleme zu beheben.

Viele Unternehmen nutzt KI schon in der Produktion

KI ist der aus der reinen Test- und Experimentierphase herausgewachsen, wie Microsoft betont. Sie könne also jetzt großflächig in der Industrie eingesetzt werden. Bei deren Einführung darf laut Microsoft nun nicht gezaudert werden, denn sonst fällt Deutschland im internationalen Wettbewerb zurück. Die Industrie sei schließlich das Herz der deutschen Wirtschaft. Und wenn es durch KI stark und gesund schlage, dann werde das auch die Gesamtwirtschaft beflügeln. Nach einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom setzen bereits 42 Prozent der deutschen Industrieunternehmen KI in ihrer Produktion ein. Weitere 35 Prozent planten das zumindest.

Startet Deutschland durch, oder schläft es weiter?

Die deutsche Industrie nutzt KI etwa, um Maschinen zu überwachen sowie die Steuerung von Robotern und Fahrzeugen oder für die Optimierung des Energieverbrauchs, wie es weiter heißt. Die Umfrage wurde übrigens unter 552 Industrieunternehmen des verarbeitenden Gewerbes ab 100 Beschäftigten in Deutschland durchgeführt. Dabei waren sich acht von zehn Unternehmen (82 Prozent) einig, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie entscheidend ist. Knapp die Hälfte (46 Prozent) sieht allerdings die Gefahr, dass die deutsche Industrie die KI-Revolution verschläft.

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