Ganz O.K. Wiener Unternehmen Andritz ist mit 2024er-Ergebnis zufrieden

Quelle: Peter Königsreuther 2 min Lesedauer

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Der Technologiekonzern Andritz kann sich mit Blick auf das Geschäftsjahr 2024 trotz eines weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfelds über zufriedenstellende Ergebnisse freuen ...

Das Wiener Technologieunternehmen Andritz hat sich trotz deutlichen Gegenwinds im letzten Jahr gut behaupten können, wie die jetzt veröffentlichten Zahlen beweisen ...(Bild:  Andritz)
Das Wiener Technologieunternehmen Andritz hat sich trotz deutlichen Gegenwinds im letzten Jahr gut behaupten können, wie die jetzt veröffentlichten Zahlen beweisen ...
(Bild: Andritz)

Der Auftragseingang der Andritz-Gruppe lag 2024 bei 8,28 Milliarden Euro und damit leicht unter dem Vorjahreswert (minus drei Prozent), wie es heißt. Die Geschäftsbereiche Pulp & Paper sowie Metals melden einen Rückgang, während Hydropower nebst Environment & Energy ihren Auftragseingang deutlich um sieben Prozent respektive acht Prozent steigern konnten. Der Umsatz der Gruppe erreichte 8,31 Milliarden Euro und blieb damit etwas unter dem Rekordhoch von 2023 (minus vier Prozent). Aufgrund der starken Fokussierung auf das Servicegeschäft stieg der Umsatz in allen Geschäftsbereichen weiter an, betont Andritz. Demnach macht dieser 41 Prozent (2023 waren es 38 Prozent) des Gesamtumsatzes aus.

Das sind die allgemeinen Andritz-Zahlen

Diese positive Veränderung der Umsatzstruktur in Verbindung mit einer starken Projektabwicklung ermöglichte den Wienern eine Verbesserung der operativen Rentabilität (vergleichbare Ebita-Marge) auf 8,9 Prozent (2023 = 8,7 Prozent). Unter Berücksichtigung der Rückstellungen für Kapazitätsanpassungen erreichte Andritz eine stabile Ebita-Marge von 8,6 Prozent, wie es weiter heißt. Das Konzernergebnis blieb dabei stabil und beläuft sich auf 496,5 Millionen Euro (-1,5 Prozent). Die Marge des Konzernergebnisses stieg auf sechs Prozent (2023 = 5,8 Prozent) und erreichte damit ein Rekordhoch, wie man betont. Im vierten Quartal 2024 stieg der Auftragseingang auf 2,53 Milliarden Euro stark an (plus 24 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2023). Das trug damit wesentlich zum Gesamtjahresergebnis bei.

So verteilt sich das Ergebnis auf die Sparten

Der Auftragseingang im Geschäftsbereich Hydropower nahm deutlich zu. Er kletterte aufgrund eines Großauftrags von 942 Millionen Euro auf ein Plus von 54 Prozent. Zuwächse gab es auch in den Geschäftsbereichen Pulp & Paper, in dem der Auftragseingang auf 812 Millionen Euro ( plus 25 Prozent) stieg. Metals wird dabei mit einem Auftragseingang von 403 Millionen Euro gelistet (plus sechs Prozent). Während der Umsatz im vierten Quartal auf 2,29 Milliarden Euro (um sieben Prozent) zurückging, stieg die operative Rentabilität auf 10,2 Prozent (2023 = 10,0 Prozent). Das Konzernergebnis sank dabei leicht um 154 Millionen Euro (minus drei Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2023).

Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung wird die Dividende für die Aktionäre auf 2,60 Euro (2023 = 2,50 Euro) pro Aktie erhöht.

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