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Typisch sind dafür etwa Befestigungsbohrungen am Umfang der Stahlbauteile, für die man sich für die Serienproduktion von Romai jeweils applikationsspezifische Mehrspindelköpfe anfertigen lässt. In der Regel sind diese als sogenannte stationäre Mehrspindelköpfe mit starrem Bohrbild und mit bis zu fünf Spindeln sowie passend mit den jeweiligen Maschinenadaptionen ausgeführt. Das Unternehmen aus Vaihingen/Enz kann aus einem breiten Erfahrungsschatz mit realisierten Lösungen von zwei bis 252 Spindeln schöpfen.
Wuchten sorgt für nahezu vibrationsfreien Rundlauf
Wie die Winkelköpfe werden auch die Mehrspindelköpfe speziell für die gestellten Bearbeitungsanforderungen entwickelt, konstruiert und gefertigt. Sind Winkelköpfe für Bearbeitungen mit hohen Drehmomenten wie bei Schruppbearbeitungen vorgesehen, kommen spezielle Frässpindellager zum Einsatz.
Für Feinbearbeitungen bei hohen Drehzahlen werden stattdessen Hochpräzisionsspindellager verbaut. Den ruhigen Lauf sowie die hohe Kraftübertragung gewährleisten kreisbogenverzahnte (nach Gleason) oder Zyklo-Palloid-verzahnte (nach Klingelnberg) und speziell beschichtete Kegelradgetriebe.
Schrägverzahnung und Flankenschleifen von Getriebezahnrädern in Mehrspindelköpfen
In Mehrspindelköpfen werden Getriebezahnräder schrägverzahnt sowie flankengeschliffen. Durch anschließendes Wuchten wird ein nahezu vibrationsfreier Rundlauf erreicht. Außerdem werden die Laufflächen von Dichtungen keramikbeschichtet und geschliffen, um das Einlaufen der Spindeln bei sich berührenden Dichtungen zu vermeiden.
Für schwere Zerspanungen wie bei Sket kommen in den Mehrspindelköpfen hochwertige Kegelrollenlager mit hohen Tragzahlen zum Einsatz. Dadurch bleibt die Genauigkeit auch bei den anspruchsvollen Bearbeitungen dauerhaft erhalten.
Dipl.-Ing. Mathias Maier ist geschäftsführender Gesellschafter der Romai Robert Maier GmbH, 71665 Vaihingen-Horrheim.
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