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Industrie 4.0

Wittenstein ist 100. RFID-Kanban-Kunde von Würth Industrie Service

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An sechs unterschiedlichen Lagerorten sind bei Wittenstein derzeit über 350 Artikel in über 1000 Behältern aktiv eingesetzt. Einer dieser Lagerorte wurde mit dem I-Shelf ausgestattet. Dieser intelligente, RFID-gestützte Fachboden erkennt selbständig den Leerbehälter und meldet den Bedarf an C-Teilen von Wittenstein kabellos per RFID an die Würth Industrie Service.

RFID-Kanban gibt es in sechs Variationen

„Die Mitarbeiter von Wittenstein müssen dabei nur den leeren Behälter auf den Regalboden stellen. Dieser löst dann automatisch die Bestellung aus – ohne manuelle Erfassung und weiteres Zutun. Kurze Zeit später liefern wir die neuen Teile und ein Mitarbeiter von uns räumt den Behälter just-in-time ins Regal.“, so Michael Wiesner, Leiter Division Kanban Sonderprojekte der Würth Industrie Service. „Wir setzen Systeme mit passiven RFID-Transpondern an. Der so genannte RFID-Tag, ein einfacher Datenträger, dient als Grundlage für jede Datenübertragung und speichert alle Daten wie Behältertyp, Artikelnummer, Bezeichnung, Füllmenge und Charge.“

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Bereits seit 2011 setzt die Würth Industrie Service in sechs unterschiedlichen Variationen diese Technologie ein. Zur CPS-RFID-Systemfamilie zählen neben dem intelligenten Fachboden I-Shelf, die intelligenten Palettenboxen I-Box und I-Box-Flex sowie der intelligente Briefkasten I-Dropbox. Daneben runden die standardisierten Lösungen I-iPush, I-Turn, I-iRotate, I-Weight und I-Skid das RFID-Portfolio ab. Mehr als 600 RFID-Kanban-Systeme, über 100.000 aktiv eingesetzte RFID-Kanban-Behälter und nunmehr über 100 überzeugte Kunden spiegeln die starke Nachfrage auf dem Markt wider.

Kamera-Modul überwacht Bestand im Behälter und löst Bestellung aus

RFID-Kanban ist aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Doch immer speziellere Anforderungen an eine hochflexible Fertigungslinie und die zunehmende Digitalisierung erfordern durchdachte und innovative C-Teile-Lösungen, die ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit bieten können. Der neue I-Bin, der von der Würth Industrie Service und der Würth Elektronik ICS entwickelt wurde, setzt daher als eines der ersten funktionierenden Cyber Physcial Systems laut Würth völlig neue Maßstäbe in der Materialwirtschaft:

Das intelligente Kamera-Modul überwacht eigenständig den Bestand im Behälterinneren, verfügt über eine Zählfunktion und löst vollautomatisch eine Bestellung in Echtzeit aus. Egal ob sich der Behälter an der Produktionslinie oder im Regal befindet, die C-Teile-Versorgung ist jetzt jederzeit sichergestellt.

Schneller, transparenter und sicherer – In der Fabrik der Zukunft ist dies wichtiger denn je und künftig werden diese Systeme eigenständig mit dem Lieferanten kommunizieren.

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