75-jähriges Jubiläum Wittenstein prägt der Mut zum Wandel

Quelle: Wittenstein 2 min Lesedauer

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Von Dewitta zur Wittenstein SE: Das Familienunternehmen Wittenstein wird 75. Manfred Wittenstein und Bertram Hoffmann geben Einblicke in die Vergangenheit und Zukunft des Antriebstechnik-Unternehmens.

Wittenstein wird 75: Es begann mit Apfelentkernmaschinen und Nähmaschinen, heute steht das Unternehmen für mechatronische Antriebstechnik.(Bild:  Wittenstein)
Wittenstein wird 75: Es begann mit Apfelentkernmaschinen und Nähmaschinen, heute steht das Unternehmen für mechatronische Antriebstechnik.
(Bild: Wittenstein)

Walter Wittenstein, Manfred Wittensteins Vater, und Bruno Dähn gründeten 1949 das Unternehmen unter dem Namen Dewitta, um Doppelkettenstichmaschinen zur Herstellung von Damenhandschuhen zu fertigen. Für Manfred Wittenstein weckt das heute Erinnerungen – beispielsweise an eine Apfelentkernmaschine, die sein Vater gebaut hatte. „Ich habe gemerkt, dass es spannend ist, ein Problem zu lösen, das ich mir selbst gar nicht vorstellen kann. Warum braucht jemand so eine Maschine? Das zu verstehen und nachzufragen, fand ich faszinierend. Diese Neugierde ist mir bis heute wichtig und in allen Jahren stets Teil meines Tuns geblieben“, gesteht er im Vorfeld des Firmenjubiläums.

Meilensteine der Firmengeschichte von Wittenstein.(Bild:  Wittenstein)
Meilensteine der Firmengeschichte von Wittenstein.
(Bild: Wittenstein)

Was er ebenfalls bei seinem Vater gesehen hat: der ständige Wandel, den man als Unternehmen durchläuft. Zuerst hat die kleine Firma Zirkel gebaut, dann Apfelentkernmaschinen und Nähmaschinen, später Spannfutter. So wuchs die Erkenntnis, dass es Flexibilität und Anpassungsfähigkeit für langfristigen Erfolg braucht. Sicherheit gibt es nicht, weil die Zukunft keiner kennt.

Von Planetengetriebe zum cybertronischen System

Dr. Manfred Wittenstein, Gesellschafter und Sohn des Firmengründers.(Bild:  Wittenstein)
Dr. Manfred Wittenstein, Gesellschafter und Sohn des Firmengründers.
(Bild: Wittenstein)

Das zeigte Manfred Wittenstein auch selbst, als er 1979 Dewitta übernommen hat und daraus das Unternehmen Wittenstein machte. Wandel bestimmte seinen Weg: über Planetengetriebe und elektromechanische Produkten hin zu cybertronischen Systemen. So gehören heute zum Beispiel auch Elektromotoren, Software und Nanopositionierer zum Portfolio. „Dafür brauchen Sie Austausch, Offenheit, Diskussion. Sie müssen Ihren möglichen Kunden zuhören. Außerdem müssen Sie in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen zu schaffen. Das erfordert Haltung. In guten Zeiten ist das leicht. Aber wenn es dem Unternehmen nicht gut geht, dann erweist sich, ob man ein echter Partner für Kunden, Mitarbeitende und die anderen Beteiligten ist“, erklärt Wittenstein.

Das heutige Portfolio ist vielfältig. Was die Produkte verbindet? Sie bewegen – ganz gleich ob bei niedrigen Temperaturen, in rauen Umgebungen, tief in der Erde oder im All. Und diese Bewegungen sind höchst präzise und zuverlässig bis in den Nanobereich hinein.

Kein Familienmitglied mehr im Vorstand

Dr. Bertram Hoffmann, Vorstandsvorsitzender(Bild:  Wittenstein)
Dr. Bertram Hoffmann, Vorstandsvorsitzender
(Bild: Wittenstein)

Seit ist 1. April 2019 ist Dr. Bertram Hoffmann Vorsitzender eines Vorstands in dem erstmals kein Mitglied der Familie Wittenstein sitzt. Das funktioniert im engen, stetigen Austausch und Vertrauen. Offentheit ist hier für beide – Manfred Wittenstein und Bertram Hoffmann – entscheidend. „Dadurch haben wir es geschafft, dass wir heute in wenigen Minuten etwas abstimmen können, wofür andere Firmen lange Prozesse und viele Dokumente brauchen“, so Hoffmann. Und das ist einer der wichtigen Vorteile der Wittenstein SE: Geschwindigkeit.

Das war auch für Manfred Wittenstein eine Umstellung, weil er bis dahin alles selbst entscheiden konnte. Doch es kam der Moment, an dem er eingesehen hatte: Die Firma ist jetzt zu groß, um alles alleine zu verantworten – als Eigentümer und CEO. So kam es zu diesem neuen Führungsstil, mit dem Wittenstein wächst, robuster geworden und aus der Corona-Zeit gestärkt herausgekommen ist. Inzwischen sieht Manfred Wittenstein sein Unternehmen in einer Phase der Stabilität, sodass es sich auf den nächsten Wandel vorbereiten kann. Natürlich sind auch die Kinder von Manfred Wittenstein eingebunden, die Verantwortung für das Familienunternehmen für die nächsten Jahrzehnte übernehmen.

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