Komplettbearbeitung Zehn-Achs-Maschine erhöht Flexibilität beim Fräsen

Redakteur: Josef-Martin Kraus

HG Grimme Systech hat eine Zehn-Achs-Fräsmaschine konzipiert. Sie enthält zwei unabhängige Frässpindel-Achsgruppen. Dadurch erhöht sich die Flexibilität bei der Bearbeitung von Bauteilen aus Aluminium, Kunststoff oder Faserverbundwerkstoffen. Bei Großteilen wird die Komplettbearbeitung zeitlich verkürzt.

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Fräsmaschine mit zwei voneinander unabhängig arbeitenden Frässpindel-Achsgruppen zur Komplettbearbeitung von Bauteilen aus Leichtbau- und Modellwerkstoffen.
Fräsmaschine mit zwei voneinander unabhängig arbeitenden Frässpindel-Achsgruppen zur Komplettbearbeitung von Bauteilen aus Leichtbau- und Modellwerkstoffen.
(Bild: HG Grimme)

Dazu fräsen beide Achsgruppen gemeinsam am Bauteil. Jede Fünf-Achs-Einheit kann jedoch auch zeitgleich unterschiedliche Teile bearbeiten – in getrennten Bearbeitungsräumen. Außerdem kann mit beiden Achsgruppen in einem Bearbeitungsraum gearbeitet werden während im anderen Bearbeitungsraum ein Werkstückwechsel stattfindet. So werden Rüstzeiten aufgrund von Be- und Entladevorgängen minimiert.

Alle Achsbewegungen von nur einer Steuerung koordiniert

Die Zehn-Achs-Fräsmaschine wurde unter der Bezeichnung G-S-F (18-10)2Z am Markt eingeführt. Sie ist mit der Steuerung Siemens 840D SL ausgestattet, die alle Achsbewegungen koordiniert. Somit kann der Bediener die Prozesse von quasi zwei Maschinen über eine Steuerung programmieren. Weitere Pluspunkte sieht der Maschinenhersteller in der verwindungssteifen Stahlkonstruktion der Gantrybauweise sowie in der teilbaren Arbeitskabine mit großzügig dimensioniertem Zugangsbereich.

Jeder Arbeitsbereich ist 1850 mm x 1000 mm x 600 mm groß. Der Verfahrraum jeder Achsgruppe beträgt 2450 mm x 1600 mm x 915 mm. Die Drehachse C ermöglicht +/- 360°-Bewegungen und die A-Achse +/- 135°-Bewegungen. Ein umfangreiches Optionspaket vereinfache, so der Maschinenhersteller, die Integration in die Fertigung beim Kunden.

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