Fly and bye bye! Zenadrone entwickelt billige Einweg-Abfangdrohne

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Für das UAS-Abwehrsystem von Zenadrone, welches das US-Militär unter anderem im Nahen Osten einsetzt, gibt es bald eine günstige KI-Abfangdrohne ...

Zenadrone, eine Tochter von Zenatec, ist dabei, eine einsatzfähige Billigdrohne als Einwegkonzept zu entwickeln (Symbolbild). Den ersten Protoypen gibt es bereits. Damit soll in Zukunft den zunehmenden feindlichen Drohnenagriffen ohne viel finanziellen Aufwad Paroli geboten werden ...(Bild:  Zenadrone)
Zenadrone, eine Tochter von Zenatec, ist dabei, eine einsatzfähige Billigdrohne als Einwegkonzept zu entwickeln (Symbolbild). Den ersten Protoypen gibt es bereits. Damit soll in Zukunft den zunehmenden feindlichen Drohnenagriffen ohne viel finanziellen Aufwad Paroli geboten werden ...
(Bild: Zenadrone)

Zenatec ist als Anbieter von KI-gestützte Drohnen, Drone-as-a-Service (DaaS), Enterprise-SaaS sowie Quantencomputing bekannt. Jetzt informiert der Spezialist darüber, dass seine Tochtergesellschaft Zenadrone mit der Entwicklung eines Prototypen für eine kleine Einweg-Abfangdrohne begonnen hat. Sie soll in der Lage sein, feindliche Drohnen bereits im Flug physisch abzufangen, um sie unschädlich zu machen. Der Prototyp heißt übrigens Interceptor-P1. Es handelt sich um eine autonome Drohne mit VTOL-Funktion (für Senkrechtstart und -landung), die das vom Unternehmen entwickelte UAS-Abwehrsystem (unbemanntes

Flugsystem) ergänzen soll. Wie betont wird, ist es erheblich günstiger als herkömmliche Luftwaffenmunition für diesen Zweck. Mit der Einwegdrohne werde dem Ruf nach solchen Systemen eine Antwort gegeben, die dabei helfen, in der modernen asymmetrischen Kriegsführung führend zu bleiben. Die Gegner setzen, wie erklärt wird, nämlich regelmäßig auch günstige zivile und militärische Drohnen in großem Umfang ein, während herkömmliche Abwehrsysteme wie Boden-Luft-Raketen und Lasersysteme ein Vielfaches mehr kosten als die Bedrohung, die sie abwehren sollen. Der Prototyp des Interceptor-P1 wurde speziell dafür entwickelt, dieses Missverhältnis zu beseitigen.

Weil der Kampf gegen Drohnen immer teurer wird ...

Zum Hintergrund generell: Die Bedrohung durch Drohnen in modernen Kampfzonen nimmt demnach schneller zu, als es für den klassischen Verteidigungshaushalt verkraftbar ist. Deshalb entwickeln die Experten aus Vancouver in British Columbia die Interceptor-P1 mit dem Ziel, Militär- und Sicherheitskräften eine bezahlbare, skalierbare Unterstützung zu bieten. Das Konzept der Einwegdrohne Interceptor-P1 umfasse vielseitige Startoptionen wie den bodengestützten, fahrzeuggestützten und marinegestützten Einsatz über die unternehmenseigene Marine-Drohnenplattform IQ Glider. So kann man in verschiedenen Umgebungen rasch reagieren, um den Gegenschlag einzuleiten. Durch die skalierbaren Abfangkapazitäten soll das System den Streitkräften dabei helfen, die kritische Infrastruktur zu schützen und auch feindliche Drohnenschwärme zu bekämpfen. Parallel werden bestehende Luftabwehrsysteme als strategische Ergänzung zur Zenadrone-UAS-Abwehrplattform unterstützt. Zenadrone will den ersten Prototypen in den kommenden Monaten fertigstellen und im Zuge der weiteren Entwicklungen sukzessive über Neuigkeiten in der Produktentwicklung, zu regulatorischen Meilensteinen, zur Zusammenarbeit mit Verteidigungsministerien und Regierungsbehörden sowie zu Pilotprojekten berichten.

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