CAD/CAM ZF setzt auf strategisches Teilemanagement von Cadenas

Redakteur: Jürgen Schreier

Die ZF Friedrichshafen AG setzt seit 2005 zur Verwaltung von Kauf- und Normteilen das strategische Teilemanagement Partsolutions der Cadenas Konstruktions-, Softwareentwicklungs-und Vertriebs GmbH, Augsburg, an 2400 Arbeitsplätzen ein.

Anbieter zum Thema

Dynamischer Antriebsstrangprüfstand Pkw in Zentrale Forschung & Entwicklung.
Dynamischer Antriebsstrangprüfstand Pkw in Zentrale Forschung & Entwicklung.
(Bild: ZF)

Partsolutions erlaubt es Unternehmen wie ZF, CAD-Bauteile schneller und einfacher zu finden, Neuanlagen zu reduzieren und zu verwalten, wodurch langfristig Kosten eingespart werden. Zudem bietet das Softwaresystem Zugriff auf 3D-CAD-Dateien von Millionen Kauf- und Normteilen aus den Produktkatalogen über 600 namhafter Hersteller.

Ausgangssituation bei ZF

Ein gemeinsamer Anwenderbericht informiert nun über den erfolgreichen Einsatz der Cadenas-Partsolutions-Softwarelösung bei ZF, einem weltweit führenden Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik mit 121 Produktionsgesellschaften in 26 Ländern. Das Unternehmen ist unter den zehn größten Automobilzulieferern weltweit vertreten.

Bis 2005 war bei ZF kein spezielles System zur Verwaltung von Teilen im Einsatz. Lediglich Normteile wurden in einer sogenannten Standard LIP Datenbank hinterlegt. Dieses System konnte jedoch nur in Kombination mit dem CAD-Programm Pro/E von PTC verwendet werden. Eine Schnittstelle zu dem zweiten strategischen System Catia von Dassault Systèmes, das bei ZF eingesetzt wird, bestand nicht. Daraus resultierte eine hohe Zahl an neu angelegten Teilen, die jeweils mit ca. 1000 Euro Kosten zu Buche schlugen. Christian Salhi, Verantwortlicher für Informatik und Information Technology bei ZF Friedrichshafen, fasst die Anforderungen an das neue Teilemanagementsystem folgendermaßen zusammen:

„Für uns war es besonders wichtig, dass Bauteile nicht mehr einfach von irgendwoher aus dem Internet geholt werden. Für einen Entwickler ist es einfach von einer Herstellerseite einen Zylinder herunterzuladen, ihn in seine Pläne zu integrieren und eine neue Nummer zu vergeben. Für das gesamte Unternehmen ist diese Vorgehensweise aber mit erheblichen Problemen verbunden. Denn sobald der nächste Konstrukteur wieder diesen Zylinder sucht, legt er erneut eine Nummer dafür an. So wurden mit der Zeit unzählige, kostspielige Duplikate erzeugt."

Die konkrete Lösung von Cadenas: Das Strategische Teilemanagement Partsolutions

Neben der verbesserten Übersichtlichkeit sollte das neue Teilemanagementsystem zudem im Bereich Kompatibilität Leistung zeigen: „Ein entscheidender Punkt war für uns die Verbindung mit unserem bestehenden Axalant Produktdatenmanagementsystem. Neben Speicherung und Verwaltung all unserer Dokumente und Produkt-CAD-Daten ist das PDM nämlich auch die Schnittstelle zu unserem SAP-System. Für uns war es daher zwingend erforderlich, dass das neue Teilemanagement mit unserem PDM-System gekoppelt werden kann", so Salhi weiter.

Letztendlich fiel die Wahl auf das Strategische Teilemanagement Partsolutions von Cadenas. Ausschlaggebend waren dabei die hohe Kompatibilität zu bisher eingesetzten Systemen, die Funktionalität in der Verwaltung und Suche der Teile. Gerade die Möglichkeit, sich einzelne Teile bereits vor dem Herunterladen als frei drehbares 3D-Modell anzusehen, sorgt für eine beträchtliche Zeitersparnis. Eine enorme Arbeitserleichterung stellen unter anderen folgende Merkmale dar: Die breite Katalogauswahl sowie verschiedene Suchfunktionen, mit denen Teile sowohl topologisch verglichen, per Skizze oder per Volltextsuche identifiziert werden können.

(ID:42698015)