Plagiatschutz ZSK-Stickmaschine bietet Sicherheit vor Datenklau

Autor / Redakteur: Lisa Braunersreuther / Jürgen Schreier

Große Sportartikelhersteller lassen ihre Embleme hauptsächlich in Asien sticken. Bisher konnten die Stickerinnen dort allerdings die Stickdateien kopieren und damit den Schwarzmarkt bedienen. Mit der ZSK Stickmaschine des Typs Sprint 5 können sich Hersteller nun vor solchen Raubkopien schützen.

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„Die meisten großen Sportartikelhersteller wie Nike oder Adidas lassen in Asien ihre Markenzeichen sticken. Doch da ist es oft so, dass die Leute die Dateien der Stickmotive auf einen USB-Stick ziehen, diese nach der Arbeit zu Hause weitersticken und sie dann auf dem Schwarzmarkt verkaufen“, so René Gotolle.
„Die meisten großen Sportartikelhersteller wie Nike oder Adidas lassen in Asien ihre Markenzeichen sticken. Doch da ist es oft so, dass die Leute die Dateien der Stickmotive auf einen USB-Stick ziehen, diese nach der Arbeit zu Hause weitersticken und sie dann auf dem Schwarzmarkt verkaufen“, so René Gotolle.
(Bild: Braunersreuther)

Stickmaschinen müssen nicht mehr nur schnell, zuverlässig und präzise arbeiten, sondern auch Datensicherheit garantieren. Dies machte der Sticktechniker René Gotolle von der ZSK Stickmaschinen GmbH auf der Hannover Messe deutlich. „Die meisten großen Sportartikelhersteller wie Nike oder Adidas lassen in Asien ihre Markenzeichen sticken. Doch da ist es oft so, dass die Leute die Dateien der Stickmotive auf einen USB-Stick ziehen, diese nach der Arbeit zu Hause weitersticken und sie dann auf dem Schwarzmarkt verkaufen“, berichtet Gotolle.

Dongle verhindert Kopieren der Stickdateien

Deshalb habe die ZSK Stickmaschinen GmbH mit der Sprint 5 ein Modell auf den Markt gebracht, das Raubkopien mit einer speziellen Software ausschließt. Diese Software des Unternehmens Wibu-Systems ermöglicht es durch einen Kopierschutzstecker, auch Dongle genannt, dass die Stickdateien an eine Maschine gebunden sind und nicht kopiert und weiterverwendet werden können.

Neben dieser Sicherheitsfunktion ermöglicht die Software außerdem, dass Dateien direkt vom Auftraggeber an die Stickmaschinen übertragen werden können und sorgt so für eine flexible Produktion. Die Erfassung der Betriebsdaten wie Fadenrisse, Stillstandzeiten und Produktionsgeschwindigkeit gewährleistet außerdem eine optimale Auslastung der Maschinen.

Mit der softwaregeschützten Stickmaschine Sprint 5 hat sich die ZSK GmbH ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt der Stickmaschinen erarbeitet und damit Erfolg. „Weltweit haben wir mindestens schon 1500 Maschinen verkauft, hauptsächlich an Textilzulieferer“, erzählt Gotolle. Allein Nike habe 120 dieser Stickmaschinen in den Geschäften stehen und bietet den Kunden an, ihren Namen auf den gekauften Sportschuh sticken und so personalisieren zu lassen.

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