Aus vier mach zwei Zwei neue Lasermaschinen modernisieren Blechbearbeitung bei Mazak

Quelle: Mazak 3 min Lesedauer

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Yamazaki Mazak hat viel Geld in die Hand genommen, um seine Blechbearbeitung zu automatisieren. Und für Europa gibt es eine neue Website ...

Mazak hat viel Geld investiert! Und zwar in die Modernisierung seiner Blechbearbeitung in Worcester. Das Besondere ist, dass dort nun zwei eigene Laserschneidmaschinen vier alte Modelle ersetzen, um nachhaltiger zu fertigen. Auch gibt es eine neue Website für Europa.(Bild:  Mazak)
Mazak hat viel Geld investiert! Und zwar in die Modernisierung seiner Blechbearbeitung in Worcester. Das Besondere ist, dass dort nun zwei eigene Laserschneidmaschinen vier alte Modelle ersetzen, um nachhaltiger zu fertigen. Auch gibt es eine neue Website für Europa.
(Bild: Mazak)

Yamazaki Mazak hat, wie es heißt, mit der Vollautomatisierung des Bereichs Blechbearbeitung in großem Maßstab in Europa investiert. Die erste Stufe des Mazak-Automatisierungsprojekts fand Anfang 2025 mit der Inbetriebnahme von zwei neuen Laseranlagen ihren Abschluss, die vier alte Lasersysteme nun ersetzen. Alles ziele darauf ab, die Produktivität der Blechbearbeitung im Werk in Worcester in Großbritannien auf ein neues Niveau zu heben. Gleichzeitig soll auch mit der Ausstellungshalle die Gelegenheit geboten werden, die Laserschneidanlagen und Automatisierungssysteme von Mazak unter realen Bedingungen zu erleben. Im Zentrum des technischen Upgrades steht, wie es präziser heißt, die Einführung der zwei neuen 2D-Laserschneidmaschinen der Serie Optiplex 3015 NEO. Sie arbeiten mit Faserlasern, die eine Leistung von sechs Kilowatt erreichen. Damit setze Mazak als einziger Werkzeugmaschinenhersteller in Großbritannien seine eigenen Anlagen für die Produktion ein. Erleben kann man das alles übrigens vom 20. bis 22. Mai bei Mazak im Rahmen des European Laser Events in Worcester.

Die Vorzüge der Mazak-Optiplex-Lasermaschinen

Die beiden neuen Maschinen ersetzen nun drei ältere Laserschneidmaschinen des Typs Hyper Gear 510 und eine NTX-48 (mit CO2-Laser). Die Maschinen der Serie Optiplex zeichneten sich gleich durch mehrere produktivitätssteigernde Merkmale aus. Dazu zählt etwa die Mazak-Strahlformungstechnik und die Strahldurchmesserregelung, mit denen die Produktivität beim Laserschneiden um bis zu 40 Prozent steigern und eine überlegene Schnittgüte erzielen. Durch die Möglichkeit zur Anpassung der Form des Laserstrahls sei man in der Lage, Blechtafeln bis zu einer Stärke von 50 Millimetern mit einer um bis zu viermal höheren Prozessstabilität zu schneiden als es üblich sei. Durch die Strahlformung kann außerdem der Fasenwinkel im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen um über 80 Prozent verbessert werden. Das erhöht die Schnittqualität deutlich, sagt Mazak. Die neuen Faserlasermaschinen werden über ein von Mazak stammendes „Compact Storage Tower Double“-System (mit Doppelmagazinturm) mit Blechen beschickt und sind mit einem roboterbasiertes Teilesortiersystem – der Mazak Smart Manufacturing Cell – ausgestattet. Der Doppelmagazinturm schaffe viel Lagerfläche für Material, Fertig- und Ausschussteile. Er ist dazu mit zahlreichen Fördereinheiten versehen, die Wartezeiten verkürzen und infolge des mannlosen Betriebs eine weitere Produktivitätssteigerung darstellen, wie Mazak betont. Beide Lasermaschinen verringern außerdem den Energiebedarf im Vergleich zu CO2-Lasern. Man spricht von rund 67 Prozent weniger Stromverbrauch.

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