Flachbohrer
Zwei Werkzeugwechsel pro Teil einsparen

Von Michael Hobohm 7 min Lesedauer

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Flachbohrungen erfordern traditionell den Einsatz eines Bohrers und Schaftfräsers. Der Flachbohrer ADF von OSG ermöglicht dagegen das einstufige Bohren, verkürzte Bearbeitungszeiten und die vereinfachte Werkzeugverwaltung.

Beim Flachbohren in 1.4112 und 1.3343 wurde mit dem ADF bei unterschiedlich stark unterbrochenen Schnitten eine Positionsgenauigkeit von ± 0,02 mm prozesssicher eingehalten.(Bild:  OSG)
Beim Flachbohren in 1.4112 und 1.3343 wurde mit dem ADF bei unterschiedlich stark unterbrochenen Schnitten eine Positionsgenauigkeit von ± 0,02 mm prozesssicher eingehalten.
(Bild: OSG)

Enge Beziehungen zum Werkzeuglieferanten sind für den Lohnfertiger Hähnel von entscheidender Bedeutung. „Ein Werkzeug verkaufen kann jeder, maßgeblich aber ist der Service dazu“, stellt Geschäftsführer Henry Hähnel klar. „Wendeplatten zum Beispiel kann ich aus China, bei ebay oder sonst wo bestellen. Habe ich aber ein Problem bei der Bearbeitung, kommt niemand aus China und erzählt mir was dazu.“ Informationen und Service rund ums Werkzeug seien daher ein zentraler Punkt, der die mittlerweile über zehnjährige Zusammenarbeit mit OSG präge.

„OSG legt nicht nur ein Strohfeuer, um mal ein Werkzeug zu verkaufen. Vielmehr werden Kundenbindungen per excellence aufgebaut, namentlich von Jürgen Rösler. Natürlich muss das Werkzeug Leistung bringen, das ist Voraussetzung. Aber der Support stimmt eben auch.“ Dass es hier sehr unterschiedliche Facetten gibt, zeigte erst kürzlich ein Workshop bei OSG in Göppingen. „Späne lesen“ hieß das Thema, zu dem ausgesuchte Teilnehmer intensiv zu Fragen arbeiteten wie: Was lässt sich aus dem Span herauslesen? Wie wird er gebildet? Wie lässt sich ein gleichmäßiger Span erzeugen? Drei Hähnel-Mitarbeiter wurden so umfassend an Fräswerkzeugen geschult, bevor diese in Velbert überhaupt zum Einsatz kamen.