Produktpiraterie

12 Maßnahmen, mit denen Sie sich erfolgreich gegen Plagiate wehren

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4. Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenschluss in Fachverbänden

Unternehmen sollten in der Bevölkerung ein Bewusstsein für das eigene Produkt schaffen. Ein Plagiat, das als solches erkannt und aufgrund mangelnder Qualität vom Verbraucher ignoriert wird, hat seine Wirkung verfehlt. Ein Beispiel: Würden Sie ein offensichtliches Plagiat eines iPhones kaufen, auch wenn es 50 % günstiger wäre? Der Zusammenschluss in Fachverbände, die gemeinsam an Lösungen arbeiten, ist ein weiterer logischer Schritt.

5. Innovationsvorsprung nutzen

Technik, die schwer zu kopieren ist, ein Design, das mit Know-how entworfen wurde: Je innovativer Produkte auf den Markt gelangen, desto größer ist der Zeitraum, bis Plagiate und Raubkopien davon erscheinen. Diesen Vorsprung können Firmen nutzen, um die sprichwörtliche Nasenlänge voraus zu sein. Eine kosteneffiziente Fertigung hilft ebenfalls, Nachahmer auf Distanz zu halten.

6. Grenzbeschlagnahmeantrag beim Zoll beantragen

Mit dem entsprechenden Antrag fängt der Zoll Plagiate schon bei der Einfuhr ab. Und: Der Zoll wird auch auf Messen aktiv, schwärzt Dokumente oder entfernt Plagiate direkt vom Stand. Die Zentralstelle Gewerblicher Rechtsschutz des Zolls in München ist der bundesweite Ansprechpartner für alle Rechteinhaber (Marken, Patente, Geschmacksmuster etc.). Hier kann ein sogenannter Grenzbeschlagnahmeantrag für Deutschland und für die gesamte EU gestellt werden.

7. Im Ausland Experten vor Ort einbeziehen

Für Kontakte, Verträge und rechtsspezifische Fragen empfiehlt es sich, einen Experten vor Ort einzubeziehen. Sie helfen durch den Bürokratiedschungel im jeweiligen Land und haben entsprechendes Expertenwissen parat.

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