Tieflochbohrung
375 Millimeter sicher in die Tiefe bohren

Von Mag. Victoria Sonnenberg 3 min Lesedauer

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Bei einem neuen Bauteil, einer Zugstange aus Vergütungsstahl, musste Almü eine 375 Millimeter tiefe Bohrung einbringen. Statt diese vorzubohren und anschließend extern honen zu lassen, setzte man auf eine Tieflochbohrung.

Bei einem neuen Bauteil, einer Zugstange aus Vergütungsstahl, musste Almü eine 375 Millimeter tiefe Bohrung einbringen.(Bild:  Iscar)
Bei einem neuen Bauteil, einer Zugstange aus Vergütungsstahl, musste Almü eine 375 Millimeter tiefe Bohrung einbringen.
(Bild: Iscar)

Die Almü Präzisionswerkzeug GmbH hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Präzisions- und Sonderwerkzeugen für die spanende Fertigung spezialisiert. Seit mehr als 30 Jahren fertigt das Unternehmen in Zell unter Aichelberg, am Fuße der Schwäbischen Alb, Werkzeuge und hydraulische Spannvorrichtungen für Bearbeitungszentren und Sondermaschinen in der Automobilbranche, der Zulieferindustrie, dem allgemeinen Maschinenbau sowie für Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtechnik. Mit knapp 40 Mitarbeitern setzt Almü, neben modernen Fertigungstechnologien, auf Schnelligkeit, Präzision und Flexibilität.

Dieses Eigenschaftentrio war auch bei einer Komponente für eine Schleifmaschine gefragt. Im Rahmen des Projekts musste Almü eine 375 Millimeter tiefe Bohrung mit einem Durchmesser von 24 Millimetern in eine Zugstange aus Vergütungsstahl einbringen. Der ursprüngliche Plan – die Komponente vorzubohren und anschließend von einem Partnerunternehmen honen zu lassen – erwies sich schnell als nicht praktikabel und zu teuer. Eine wirtschaftlichere Lösung war gefragt. Das Almü-Team um Fertigungsleiter Gerhardt Bertich schilderte die Aufgabe seinem Technologiepartner Iscar, mit dem das Unternehmen schon seit beinahe 30 Jahren vertrauensvoll zusammenarbeitet.

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