Anbieter zum Thema
Bild 4 zeigt die Simulation einer Fertigungsplanung in der Anwendung Delmia. Die Möglichkeiten umfassen alle Aspekte für die Anlagenoptimierung, angefangen bei der Betrachtung von Montage- beziehungsweise Fertigungszellen bis hin zum Materialfluss in der gesamten Fabrik. Der Nutzen erschließt sich über die intelligente datentechnische Verkettung von Produktgeometrie, Werkzeugen und dazugehörigen Fertigungsmitteln. Diese erlaubt effektive Analysen – so genannte Was-wäre-wenn-Szenarien – und deren Anpassungen, die kostspielige Fehler bei der Planung von Fertigungsanlagen und -prozessen zu vermeiden helfen.
Beim Umstieg auf 3D die Gesamtstrategie im Auge behalten
Aufgrund des Umfangs und der Reichweite von 3D-basierten Fertigungsprozessen empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen, jedoch mit einer Gesamtstrategie im Blick. Dabei ist die Identifikation und Auswahl der in der jeweiligen Unternehmenssituation geeigneten Prozesse von entscheidender Bedeutung. Motivierte und ausgebildete Power-User leisten einen wichtigen Beitrag dazu, schnelle und messbare Erfolge sicherzustellen, die dann Ausgangsbasis sind für die schrittweise Weiterentwicklung der übergeordneten Transformationsagenda zur Flexibilisierung und Effizienzerzeugung der Prozesse im Werkzeugbau.
Voraussetzung ist eine weitgehende Nutzung vorhandener IT-Ressourcen und deren Flexibilisierung über eine serviceorientierte Architektur. Dieses Vorgehen nutzt vor allem die Vorteile von Best-of-Breed-Anwendungen (in anderen Worten: den Effizienzgewinn aus deren nachhaltiger Verwendung) und reduziert damit den IT-Aufwand für Anwendungsbereitstellung, -training und -pflege spürbar. Gleichzeitig erhöht es durch die flexible Einbindung in eine serviceorientierte Architektur die Fähigkeit und Autonomie, zu gegebener Zeit neue Änderungen in der Anwendungslandschaft vorzunehmen, da die Prozesse dann nicht mehr in den Anwendungen verankert sind – oder eben nur zu einem geringeren Grad.
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:260491)