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Strahlanlagen

50 % schneller strahlen mit Anlage auf dem Stand der Technik

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Die Strahlkammer besteht aus verschleißresistentem Manganhartstahl und ist im Bereich der Hochleistungsturbinen zusätzlich mit auswechselbaren Manganstahlplatten gegen Verschleiß geschützt. Die Werkstücke werden manuell auf eigens dafür entworfene Werkstückgehänge aufgelegt vor die Maschine gefahren. Eine Einzugsvorrichtung positioniert die Gehänge im Strahlbereich. Die Türen schließen selbsttätig und der Strahlprozess beginnt.

Konstruktion der Strahlanlage erlaubt optimales Justieren der Windsichtung

Nach einem zuvor definierten Programm oszillieren die Gehänge vor den Hochleistungsturbinen, sodass alle Oberflächen gleichmäßig gestrahlt werden. Die Gehänge werden automatisch aus der Maschine gefördert, manuell weitergeschoben und dann entladen.

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Das Strahlmittel, in diesem Fall rundes Stahlgusskorn, wird im Kreislauf gefahren. Dazu wird es von einem Trichter aufgefangen. Über ein Becherwerk gelangt es zur Windsichtung. Hier wird es gereinigt, indem ein Luftstrom, der von der angeschlossenen Filteranlage erzeugt wird, einen Strahlmittelschleier durchströmt. So werden Staub und Unterkorn ausgeführt.

Feinanteile im Strahlmittel sind besonders für den Verschleiß innerhalb von Strahlanlagen verantwortlich. Daher legt Agtos besonderen Wert darauf, die Windsichtung optimal justieren zu können. Konstruktive Aspekte erlauben dies: Die Möglichkeit, im Windsichter exakt die berechnete Strömungsgeschwindigkeit der Luft durch den Strahlmittelschleier zur Abscheidung der definierten Korngröße zu haben, ist gegenüber herkömmlichen Windsichtern, die meist ausschließlich über eine grobe Klappeneinstellung in der Absaugrohrleitung verfügen, wesentlich von Vorteil. Das gereinigte Strahlmittel wird dann den Hochleistungsturbinen wieder zugeführt.

Strahlanlage mit sehr wartungsfreundlichen Turbinen

Die Agtos-Hochleistungsturbinen sind als sehr wartungsfreundlich bekannt. Aufgrund der Tatsache, dass sie mit einem Einscheiben-Schleuderrad bestückt sind, entfallen die sonst üblichen Distanzbolzen. Damit wird die Zahl der Verschleißteile im Schleuderrad gesenkt. Die Anwender profitieren von weniger Wartungsaufwand und vom besseren Strahlmittelfluss.

Ein Verteilerrad übernimmt die mechanische Vorbeschleunigung des Strahlmittels. Mit der Leithülse lässt sich der Strahlbereich von außen leicht einstellen. Das Turbinengehäuse besteht aus hochverschleißfestem Manganhartstahl und verfügt zusätzlich über eine robuste Verschleißauskleidung. Die Turbinenschaufeln des Schleuderrades sind leicht zu wechseln.

Agtos-Hochleistungsturbinen werden bis zu einer bestimmten Baugröße durch direkt angeflanschte Drehstrommotoren, Schutzart IP54, angetrieben. Eine spezielle Labyrinthabdichtung am Turbinengehäuse verhindert das Eindringen von Staub oder Strahlmittel in die Motorlagerung. Geringe Wartungszeiten und faire Ersatzteilpreise ermöglichen einen äußerst wirtschaftlichen Betrieb der Strahlanlagen.

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