Produktionsplanung und -steuerung

7 Gründe, die für ein innovatives PPS-System sprechen

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5. Zukünftige Planungssysteme nutzen Alternativen

Ein wesentliches Know-how in Produktionsbetrieben liegt in der Kenntnis, welche Alternativen genutzt werden können, wenn die übliche Lösung nicht machbar ist. Dies soll durch zwei Beispiele verdeutlicht werden, alternative Arbeitsplätze und alternative Stücklistenkomponenten.

Alternative Arbeitsplätze

Die meisten Planungssysteme können für einen Vorgang nur einen Arbeitsplatz oder eine Arbeitsplatzgruppe hinterlegen. Das deckt aber die Realität selten ab. Einerseits sind es meist mehrere Arbeitsplätze, die in Frage kommen könnten, andererseits geht ein Vorgang häufig aber nicht auf allen Arbeitsplätzen einer Gruppe. Die Kenntnis, welche Maschinen tatsächlich alternativ für einen Vorgang genutzt werden könnten, ist besonders dann wichtig, wenn Engpässe aufgelöst werden müssen. Fortschrittliche Planungssysteme nutzen heute bereits die Möglichkeit vorzuschlagen, dass ein Engpass auch durch Auslagerung auf einen alternativen Arbeitsplatz beim Unterlieferanten beseitigt werden kann.

Alternative Stücklistenkomponenten

Ebenfalls bei Engpässen, hier meist bei Rohstoffen, sind alternative Stücklistenkomponenten hilfreich. Ist das Originalmaterial nicht verfügbar, so lässt sich in Stücklisten beschreiben, welcher alternative Rohstoff ebenfalls eingesetzt werden könnte. Diese Alternativen kommen zunehmend zum Einsatz, wenn z. B. in der Kunststoffverarbeitung günstigere Materialien an Spotmärkten eingekauft werden. Diese sollen dann bei bestimmten Produkten vorrangig gegenüber ihren teureren Originalmaterialien eingesetzt werden.

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