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A. Woltering übernimmt insolvente Brüggemann & Weiss GmbH

| Redakteur: Robert Horn

Das Zuliefererunternehmen Woltering GmbH & Co. KG hat die insolvente Brüggemann & Weiss GmbH & Co. KG übernommen, um damit nach eigenen Angaben das eigene Leistungsportfolio zu ergänzen. Der neue Standort wird derzeit mit neuen Maschinen und zusätzlichem Personal aufgestockt.

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Nach der Vertragsunterzeichnung: Teile der Belegschaft mit Geschäftsführer Alfred Woltering, ganz links im Bild, daneben Tobias Woltering.
Nach der Vertragsunterzeichnung: Teile der Belegschaft mit Geschäftsführer Alfred Woltering, ganz links im Bild, daneben Tobias Woltering.
(Bild: Woltering)

Woltering beliefert unterschiedliche Industriebranchen, zu den Kernkompetenzen gehört etwa die CNC-Zerspanungstechnik, der Stahl- und Maschinenbau und die Erstellung von einbaufertigen Systemkomponenten. „Wir haben schon lange Ausschau nach der Übernahme von Fertigungskapazitäten im mittleren Segment der CNC-Bearbeitung gehalten“, erklärt Mit-Geschäftsführer Tobias Woltering. „Jetzt war die Chance da und wir haben zugepackt.“

Neben neuen Drehmaschinen und Bearbeitungszentren werden auch etwa 18 Mitarbeiter zum neuen Standort wechseln und die Woltering-Belegschaft auf knapp 90 Mitarbeiter/innen anwachsen lassen. „Die Verhandlungen mit Insolvenzverwalter und Arbeitnehmervertreter waren intensiv aber zielführend“, erklärt Geschäftsführer Alfred Woltering.

Kunden bleiben loyal

„Uns ist es gemeinsam gelungen, die Kunden während der schwierigen Insolvenzphase punktgenau zu beliefern. Die Abnehmer honorieren diese Anstrengung mit der festen Absicht auch unter neuer Federführung der Fertigungskompetenz zu vertrauen“, ist sich Ralf Hesping, Verkaufsleiter im ehemaligen Unternehmen Brüggemann & Weiss, sicher, dass das loyale Kundenverhalten auch während der Produktionsverlagerung anhält.

Mit erweitertem Maschinenpark und Kundenstamm sieht sich das Unternehmen Woltering bestens gerüstet für den enger werdenden Zuliefermarkt. „Wir haben kaum Überschneidungen in den Abnehmerbranchen. Das eröffnet uns mittelfristig viele Chancen und Perspektiven“, sehen die Geschäftsführer in ihrer Investitionsentscheidung auch ein gutes Stück Unternehmenssicherung

Die Produktionsverlagerung soll spätestens im März abgeschlossen sein. „Dann konzentrieren wir uns auf die Optimierung der internen Abläufe“, so die Geschäftsführer Alfred und Tobias Woltering über die Pläne für 2016.

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