Solider Abschluss ABB freut sich über ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr

Quelle: ABB 2 min Lesedauer

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Im vierten Quartal 2023 wurde klar, dass ABB ein (wörtlich) fantastisches Jahr erlebt hat. Die Schweizer haben die operative Performance verbessert und einen sehr hohen Cashflow generiert.

ABB kann über das vergangene Geschäftsjahr 2023 nicht klagen. Wie die Schweizer Automatisierungsspezialisten berichten, ist es offensichtlich ein sehr gutes Jahr gewesen, trotz diverser Schwierigkeiten, an denen ja alle leiden. Hier eine Zusammenfassung.(Bild:  ABB)
ABB kann über das vergangene Geschäftsjahr 2023 nicht klagen. Wie die Schweizer Automatisierungsspezialisten berichten, ist es offensichtlich ein sehr gutes Jahr gewesen, trotz diverser Schwierigkeiten, an denen ja alle leiden. Hier eine Zusammenfassung.
(Bild: ABB)

2023 blieb die Nachfrage nach dem Angebot von ABB insgesamt robust, heißt es, und die meisten Kundensegmente verbesserten sich oder blieben zumindest stabil. Die Schwäche im kurzzyklischen Geschäft betraf hauptsächlich den Wohnungsbau und die Fertigungsautomation und wurde durch die starke Dynamik im Projekt- und Systemgeschäft mehr als ausgeglichen, wie ABB weiter ausführt. In drei der vier Geschäftsbereiche blieb der Auftragseingang stabil oder zog sogar an. Nur der Geschäftsbereich Robotik & Fertigungsautomation verzeichnete trotz globaler Trends in Sachen Automatisierungsbestrebungen einen Auftragsrückgang. Insgesamt erreichte der Auftragseingang 33.818 Millionen Dollar. Er verringerte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent (Erhöhung um 3 Prozent auf vergleichbarer Basis). Vor dem Hintergrund einer Normalisierung der Lieferketten zu Beginn des Jahres profitierte ABB umsatztechnisch von der Abwicklung des hohen Auftragsbestands. So stieg der Umsatz mit vergleichendem Blick aufs Vorjahr um 9 Prozent (14 Prozent auf vergleichbarer Basis) auf 32.235 Millionen Dollar, was zu einem „Book to Bill“-Verhältnis von 1,05 führte. Der auf ABB entfallende Konzerngewinn betrug 3.745 Millionen Dollar im Vergleich zu 2.475 Millionen im Vorjahr (Bezogen auf das Gesamtjahr 2023).

ABB verbessert die operative Performance in 2023

Das Ergebnis auf das Gesamtjahr 2023 der Geschäftstätigkeit von ABB gesehen, stieg gegenüber 3.337 Millionen Dollar im Vorjahr auf jetzt 4.871 Millionen. Der Zuwachs sei weitgehend auf die verbesserte operative Performance zurückzuführen. Zusätzlich enthielt das Vorjahresergebnis Belastungen in Höhe von rund 195 Millionen Dollar, die im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus einem Altprojekt im Nichtkerngeschäft sowie einer Rückstellung von rund 325 Millionen Dollar in Verbindung mit dem 2015 eingegangenen Kusile-Altprojekt in Südafrika aufgelaufen sind. Das operative Ebita erhöhte sich von 4.510 Millionen Dollar auf 5.427 Millionen – ein Anstieg um 20 Prozent. Die operative Ebita-Marge verbesserte sich um 160 Basispunkte auf 16,9 Prozent, was durch höhere Margen in allen Geschäftsbereichen getrieben war. Die Hauptfaktoren für den Margenzuwachs identifiziert ABB mit Blick auf einen operativen Hebeleffekt höherer Volumen sowie auf die Auswirkungen früher umgesetzter Preissteigerungen, wodurch die höheren Personal- und Inputkosten mehr als ausgeglichen wurden. Das operative Ebita von Konzernaufwand und Sonstiges belief sich auf ein Minus von rund 430 Millionen Dollar. Darin enthalten war ein Verlust von 167 Millionen, der dem E-Mobility-Geschäft zugeschrieben werden könne. Letztere ABB-Sparte wurde nämlich durch die fortlaufende Transformation hin zu einem fokussierteren Portfolio und einige bestandsbezogene Rückstellungen beeinträchtigt.

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