Verpackungen Adventskalender-Produktion läuft schon auf Hochtouren
Bei Colordruck Baiersbronn scheint im Sommer der Heilige Abend kurz vor der Tür zu stehen: Bereits im Juli beginnt der Verpackungsdienstleister aus dem Nordschwarzwald mit der Produktion von Weihnachtsverpackungen wie Pralinen- und Gebäckschachteln. Einen Gutteil seines Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen mit Verpackungen für die Weihnachtszeit.
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Adventskalender spielen bei der Colordruck Baiersbronn W. Mack GmbH & Co. KG eine besondere Rolle: Das Familienunternehmen wird 2010 mehrere Hunderttausend der vorweihnachtlichen Freudenbringer für verschiedene Kunden drucken, stanzen, kleben und befüllen, davon ein Großteil Sonderanfertigungen.
Verkleben von Spiegel und Sortiereinlage verleiht Adventskalender mehr Steifigkeit
Bei den Sonderanfertigungen setzt das Verpackungsunternehmen nach eigenen Angaben als einziges deutschlandweit auf eine automatisierte Produktion. Damit die Leckereien nicht aus ihren Türchen purzeln und die Kalender Transport und Co. gut überstehen, nutzt Colordruck ein Herstellungsverfahren, das sie besonders stabil macht.
Ein hochwertiger Adventskalender besteht im Regelfall aus vier Teilen. Drei davon, nämlich Spiegel, Oberteil und Unterteil, sind aus Karton. Sie werden bei Colordruck bedruckt und weiterberarbeitet. Die Sortiereinlage besteht aus einem zugelieferten, kunststoffgezogenen Tiefziehteil.
In der Weiterverarbeitung wird der Spiegel mit dem Tiefziehteil verklebt, was dem Adventskalender zusätzliche Steifigkeit verleiht und verhindert, dass die Überraschungen aus den Türchen in die Zwischenräume fallen — schließlich müssen gerade Lebensmittel während Lagerung, Transport und Verkauf optimal geschützt sein.
Adventskalender-Qualität mit speziellen Verfahren geprüft
Mit speziellen Verfahren prüft Colordruck nach eigenen Angaben zusätzlich die Qualität der Adventskalender: Stimmen die Farben? Sind die Stanzungen zu schwach, so dass sich die Türchen nur schwer öffnen lassen? Oder zu stark, dass eine freche Naschkatze sie unbemerkt öffnen und den Inhalt stibitzen könnte? Zum Einsatz kommen unter anderem densitometrische und spektralphotometrische Messungen sowie Waagen, die das Gewicht jedes einzelnen Adventskalenders überprüfen.
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