Mittelstrecke bevorzugt Airbus setzt jetzt lieber auf A320 und Rüstungssektor

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Nach dem Nein zum Wasserstoff-Flugzeug baut Airbus nun auf die nächste Generation von Mittelstrecken-Jets und Aufträge in Sachen Rüstung, meldet die dpa.

Airbus hat sich fürs Erste vom Wasserstoff-Flugzeug verabschiedet. Nun rechnet man sich große Chancen im Bereich der Rüstung aus. Denn der Konzern baut mit Partnern den Eurofighter (Bild). Aber auch der neue Jet A320 soll ein großer Wurf werden ...(Bild:  BAE Systems)
Airbus hat sich fürs Erste vom Wasserstoff-Flugzeug verabschiedet. Nun rechnet man sich große Chancen im Bereich der Rüstung aus. Denn der Konzern baut mit Partnern den Eurofighter (Bild). Aber auch der neue Jet A320 soll ein großer Wurf werden ...
(Bild: BAE Systems)

Airbus verfolgt die Entwicklung eines mit Wasserstoff angetriebenen Flugzeugs vorerst nicht mehr – es fehlt wohl die Infrastruktur und es mangelt an staatlicher Regulierung. Man wolle das Richtige einfach nicht zu früh beginnen. Doch der Nachfolger der A320 ist nach Ansicht der Airbus-Entscheider wahrscheinlich die nächste große Sache auf der Agenda. Für den Gebrauch abheben soll das neue Flugzeug aber erst irgendwann zwischen 2035 und 2040. Airbus baut dabei auf neue Techniken die, wie betont wird, nicht nur in der Maschine ans ich sonder auch im Rahmen der Produktion zu finden sind. Unter anderem hat Airbus dabei auch sparsamere konventionelle Antriebssysteme im Auge. Denn das ist ein Trend: Seit den 60er-Jahren ist der Treibstoffverbrauch um 80 Prozent geringer geworden. Keine Voraussage gab es mit Blick auf die US-Zollpolitik, was das Airbus-Geschäft angeht. Denn bisher änderten sich die Ankündigungen nicht selten von Tag zu Tag. Sicher wird der Preisdruck für das gesamte Umfeld höher, sagt Airbus. Doch das gelte auch für die „andere Seite“.

Das verspricht sich Airbus von der Aufrüstung in der EU

Unterdessen hofft Airbus wegen der Aufrüstungsbestrebungen in Europa auf große Bestellungen seitens der EU-Staaten. Man diskutiere etwa, wie die Europäer US-Satellitendienste (Starlink und Maxar) ersetzen könnten. Auch erwarte Airbus Bestellungen von Munition und Kampfsystemen, wie Panzern, aber auch eine Menge an Orders, die den Bereich Aerospace beträfen. Airbus baut auch bekanntlich mit BAE Systems aus Großbritannien und Leonardo aus Italien den Kampfjet Eurofighter. Deutschland und andere Staaten haben inzwischen auch den US-Tarnkappenbomber F-35 von Lockheed Martin bestellt, der sogar Atombomben tragen kann. Die Airbus-Entscheider sprachen sich deshalb dagegen aus, dass die Staaten diese Bestellungen stornieren. Allerdings habe der Eurofighter viele Fähigkeiten. Und die Partner hätten die Produktionsrate seit einem Jahr bereits verdoppelt. Es brauche nun ein klares Signal der Staaten, wie groß ihr Bedarf wirklich sei.

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