Reaktionen auf Friedensgespräche Aktienkurs von Rheinmetall gerät unter Druck

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Trotz des Rüstungs-Booms fallen die Aktienwerte von Rheinmetall-KNDS, wie die dpa erfahren hat ...

Die Aktienwerte von Rheinmetall fallen. Das betrifft aber auch die Papiere von anderen Rüstungsplayern. Dennoch wollen die Düsseldorfer Waffenschmiede einen Schritt wagen, um sich noch mehr Marktchancen zu sichern ...(Bild:  Rheinmetall)
Die Aktienwerte von Rheinmetall fallen. Das betrifft aber auch die Papiere von anderen Rüstungsplayern. Dennoch wollen die Düsseldorfer Waffenschmiede einen Schritt wagen, um sich noch mehr Marktchancen zu sichern ...
(Bild: Rheinmetall)

Die Aktien von Rheinmetall sind jetzt in einem allgemein wieder eingetrübten Umfeld für Rüstungswerte unter Druck geraten, heißt es. Am Nachmittag des 10. Dezember weiteten sie ihre Verluste als Dax-Schlusslicht zeitweise auf über vier Prozent aus. Im Tagestief lagen sie mit 1.569 Euro wieder knapp unter der 21-Tage-Linie. Am Vortag erst hatten sie den Versuch unternommen, diese wieder hinter sich zu lassen. Aber Rüstungswerte litten an diesem Tag einmal mehr vor dem Hintergrund eines möglichen Kriegsendes in der Ukraine. Denn mit Hensoldt und Renk verzeichneten auch die anderen beiden deutschen Branchenwerte Kursverluste von bis zu 3,7 Prozent. Außerdem büßten die Titel des Marine-Schiffbauers TKMS, die bald in den MDax aufrücken, mehr als drei Prozent an Wert ein.

Rheinmetall richtet Blick auf Anteile von KNDS

Was Rheinmetall betrifft, so kam übrigens noch eine interessante Meldung von der Nachrichtenagentur Bloomberg hinzu: Darin heißt es unter Berufung auf Insider, dass der Rheinmetall-Chef Armin Papperger einen neuen Anlauf wagt, um Geschäftsteile des Konkurrenten KNDS zu übernehmen. Das Ziel sei es, so ein europäischer Marktführer im Bereich der Landverteidigung zu werden. Zu den Möglichkeiten soll auch der Erwerb eine eine, wie betont wird, bedeutende Beteiligung an dem Konzern gehören, der aus einer deutsch-französischen Fusion von Krauss-Maffei-Wegmann und Nexter entstanden ist.

Selensky könnte per Neuwahlen alles umkrempeln

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht derzeit über mögliche Wahlen in Kriegszeiten. Das wird vor allem als ein Schachzug mit Blick auf US-Präsident Donald Trump gewertet. Denn in Gesprächen über einen Friedensplan sind sich beide Staatsführer uneins, was zentrale Fragen wie Sicherheitsgarantien und Territorien anbelangt. Wie es heißt, könnte Selenskyj dem Weißen Haus so aber in einem anderen Punkt entgegenkommen.

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