Surface Technology in Stuttgart Alles andere als oberflächlich

Von M.A. Frauke Finus 2 min Lesedauer

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Vom 4. bis 6. Juni findet in Stuttgart die Surface Technology statt. Der Branchentreff der Oberflächentechnik nimmt in diesem Jahr die Themen klima- und umweltschonende Verfahren, Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie Automatisierung in den Fokus.

Die aktuellen Aufgabenstellungen in der Oberflächentechnik-Branche stellen die Unternehmen vor einige Herausforderungen. Auf der Surface Technology werden deshalb neue Ansätze und Lösungen vorgestellt.(Bild:  Deutsche Messe)
Die aktuellen Aufgabenstellungen in der Oberflächentechnik-Branche stellen die Unternehmen vor einige Herausforderungen. Auf der Surface Technology werden deshalb neue Ansätze und Lösungen vorgestellt.
(Bild: Deutsche Messe)

Als Querschnittstechnologie ist die Oberflächentechnik in allen Branchen zu Hause. Die Produkte, Lösungen und Dienstleistungen der Oberflächentechnik tragen dazu bei, die Qualität und Haltbarkeit von Produkten zu verbessern und gewünschte optische und funktionale Eigenschaften zu erzielen. Unter dem Motto „Experience the Surface of Tomorrow“ befassen sich die Aussteller der diesjährigen Surface Technology auch mit den stetig wachsenden Herausforderungen. So fordern die Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneinsparungen die Industrie immer wieder aufs Neue heraus. Neue Materialien und Anwendungen erfordern kontinuierliche Innovation und Forschung. Deshalb sehen die Ausstellungsthemen im Detail wie folgt aus, wie die Deutsche Messe mitteilt:

  • Analyse-, Mess- und Prüftechnik,
  • Vorbehandlung,
  • thermisches Spritzen,
  • Umweltschutz und Versorgungstechnik,
  • Nano- und Mikrotechnologie,
  • industrielle Plasma- und Laseroberflächentechnik,
  • Oberflächenbehandlung,
  • Beschichtungsmaterialien,
  • Dienstleistungen,
  • Reinigung,
  • Strahltechnik,
  • Galvanotechnik.

Dabei gehe es laut Deutscher Messe um weit mehr als um die reine Ausstellungsflächen und die Zurschaustellung von Produkten. „In herausfordernden Zeiten ist der gemeinsame Austausch, der Zusammenhalt als Branche, das Lehren und Lernen, um zukunftsfähig bleiben zu können, enorm wichtig“, ergänzt Christoph Nowak, Projektleiter der Surface Technology bei der Deutschen Messe AG.

Umfangreiches, begleitendes Rahmenprogramm

In der Ausstellung findet sich unter anderem der ZVO-Gemeinschaftsstand. Er ist mit seinen rund 60 partizipierenden Unternehmen ein fester Bestandteil der Veranstaltung und gibt einen guten Überblick über die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Prozesskette Galvano- und Oberflächentechnik, wie es weiter heißt.

Einen weiteren Gemeinschaftsstand finden Besucher unter dem Titel „Prozesskette Oberflächentechnik“. Im Vordergrund steht die Darstellung diverser Oberflächeneigenschaften und Beschichtungen, sowie deren Vorzüge in unterschiedlichsten Anwendungen. Ein Schwerpunkt ist zudem die Digitalisierung im Sinne von Industrie 4.0 in der Galvanotechnik mit deren positiven Ergebnissen zur Einsparung von Energie und Ressourcen sowie Aufrechterhaltung einer sicheren Arbeitsumgebung für Mitarbeiter.

Außerdem ist wieder das Fachforum im Rahmenprogramm zu finden. „Das Fachforum der Veranstaltung stellt sich den aktuellen Herausforderungen und beleuchtet Themen wie ‚Gesetzesvorgaben für den Klimaschutz – Lieferkettengesetz’, ‚Digitalisierung in der Oberflächentechnik’ und gibt einen Status quo zum Thema ‚Reach in der Oberflächentechnik – Stand bei Autorisierung und Substitution’. Mit rund 50 Vorträgen ist das Fachforum so groß wie noch nie und bietet jedem etwas“, erklärt Nowak.

Verleihung des Stuttgarter Oberflächentechnik-Preises

Außerdem findet auf der Messe die Verleihung des Stuttgarter Oberflächentechnik-Preises „Die Oberfläche“ statt. Produktionsprozesse und Produkte werden zunehmend an Faktoren wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Innovationsgrad, ihrem Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und ihrer industriellen Umsetzbarkeit gemessen. Der Preis zeichnet die innovativsten Anwendungen und Technologien innerhalb aller Disziplinen der Oberflächentechnik aus, wie es heißt. „Jedes Bauteil interagiert zwangsläufig mit seiner Oberfläche. Deshalb ist die Oberflächentechnik maßgeblich am Innovationsgrad und Fortschritt zahlreicher Branchen beteiligt. Das möchten wir vorantreiben und würdigen“, sagt einer der Juroren, Martin Metzner, Abteilungsleiter Galvanotechnik am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA). So ging der erste Platz beim letzten Oberflächentechnik-Preis 2022 an die Dürr Systems AG. Der Lackieranlagenbauer aus Bietigheim-Bissingen hatte gemeinsam mit Partnern aus der Lack- und Automobilbranche eine komplett oversprayfreie Nasslackierung entwickelt.


Die diesjährige Preisverleihung findet am 4. Juni 2024 auf dem Fachforum statt.

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