Bessere Batterien

Großes Problem beim Einsatz von Aluminium-Anoden gelöst

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Ein Zellaufbau ohne PFAS wird ebenso möglich

Als Zellkonzept kann diese Aluminium-Anode hervorragend mit einer günstigen und fluorfreien Lithium-Manganoxid-Kathode (LMO) kombiniert werden, wie man auch noch wissen lässt. Das ermögliche eine konkurrenzfähige Energiedichte von LMO-basierten Batteriezellen und biete eine phosphatfreie und günstige Alternative zur weitverbreiteten Lithium-Eisenphosphat-Zelle. Auch kann das neue Konzept für Aluminium-Anoden mit alternativen Elektrolytlösemitteln mit hohem Flammpunkt verwendet werden, die einen sicheren Betrieb auch bei erhöhten Temperaturen erlauben. Die Kombination aus einem alternativen fluorfreien Elektrolyten und einer fluorfreien LMO-Kathode würde einen komplett fluor- und damit auch PFAS-freien Zellaufbau ermöglichen. Alles in allem wäre das eine realistische Opton für die nächste Generation von Energiespeichern für anspruchsvolle Anwendungen.

Neue Anwendungen für diese Batteriealternative

Weil die Stabilität dieser Alternative für den Batteriezellaufbau nun beherrschbar wird, eröffnen sich neue Einsatzmöglichkeiten für die Aluminium-Anode. Die sichere und robuste Zellchemie erlaubt etwa jetzt den Einsatz in der Luftfracht – beispielsweise für das Tracking von Transportbehältern oder in spezialisierten medizintechnischen Geräten. Diese Anwendungen benötigen nämlich Energiespeicher, die kompakt, zuverlässig und sicher sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass alles für die Herstellung auf bestehenden Produktionsanlagen konzipiert ist. Damit kann sie ohne Probleme in bestehende industrielle Prozesse integriert werden. Die Experten haben auch schon mehrere Prototypen dieser Batterie gebaut und testen sie derzeit in den Laboren des Zentrums für Digitalisierte Batteriezellenproduktion (ZDB) am Fraunhofer IPA.

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