Gleitschleifen

Aluminiumdruckgussteile schnell und effizient bearbeiten

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Die Durchlaufzeit kann durch die Neigung des Arbeitsbehälters angepasst und verkürzt werden. Im Gegensatz zu Anlagen mit separat angetriebenen Vibrationsaustrag läuft das Teil von der Eingabe bis zu Austrag mit gleicher Geschwindigkeit. Dies verhindert, dass es zu Stauungen kommt, bei denen Teile beschädigt werden können.

Separiertstation schont Gussteile nach dem Gleitschleifen

Um eine Beschädigung der schlagempfindlichen Gussteile bei der Separierung zu verhindern, wurde die Separierstation zweistufig mit minimierten Fallhöhen ausgeführt. Die integrierte Unterkornaussiebung ist mit einem stufenlos verstellbaren Stangensieb ausgestattet. Kovolis kann dadurch selbst festlegen, ab welcher Größe Schleifkörper ausgetragen werden sollen.

Da die Gussteile nicht separat gereinigt werden, durchlaufen sie während der Separierung eine Sprühstation, um Abrieb zu entfernen. Es folgt die Bandtrocknung und anschließend entweder die Verpackung oder eine mechanische Bearbeitung.

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Zusammen mit der Gleitschliffanlage R 550/4600 DA hat das Unternehmen in eine automatische Zentrifuge Z 1000 für die Prozesswasseraufbereitung investiert. Angeschlossen daran sind neben der neuen Anlage auch alle Rundvibratoren. Durch die Beschleunigung bis 2000 g werden Partikel größer 2 µm aus der Flüssigkeit abgeschieden. Die gereinigte Flüssigkeit gelangt über ein Schälrohr zurück in den Prozess. Der Feststoffaustrag aus dem bis zu 30 kg Schlamm fassenden Rotor erfolgt automatisch.

Rotor in der Zentrifuge ist feststehend

Im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen, bei denen das Schälmesser über einen Getriebemotor angetrieben wird und ständig im Rotor mitläuft, ist es bei der Zentrifuge Z 1000 feststehend. Es wird bei Bedarf über einen Pneumatikzylinder in den langsam drehenden Rotor eingefahren und schält den Schlamm ohne Belastung der Lagerung heraus. Der Rotor wird nach dem Schälvorgang automatisch gespült. Dies verhindert, dass es durch eventuell noch vorhandenen Restschmutz beim folgenden Reinigungszyklus zu einer Unwucht und damit einen Lagerverschleiß kommt.

„Die Abwasseraufbereitung erfolgte bei uns bisher teilweise chemisch und teilweise durch eine halbautomatische Zentrifuge. Dies war personalintensiv und kostenaufwendig. Wir gehen davon aus, dass wir mit den neuen Anlagen effektiver und wirtschaftlicher arbeiten können“, fügt Buzek abschließend an.

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