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Im laufenden Geschäftsjahr baut Trimet den Automotivebereich weiter aus. Im Werk Harzgerode plant das Unternehmen derzeit in Kooperation mit einem Kunden aus der Automobilbranche eine Erweiterung der Kokillengießanlage. „Der Ausbau ist nötig, um die steigende Nachfrage nach Fahrwerksteilen zu bedienen. Gleichzeitig entwickeln wir damit unsere Produktionstechnologie weiter, stärken den Standort und schaffen neue Arbeitsplätze“, so Iffert.
Energiewende – Trimet entwickelt virtuellen Stromspeicher
Darüber hinaus stellt sich Trimet den Herausforderungen der Energiewende durch die Entwicklung einer virtuellen Batterie in ihrem Elektrolyseprozess. Die größte Hürde beim Ausbau erneuerbarer Energieträger als Ersatz für konventionelle Kraftwerke besteht in der immer weniger steuerbaren Erzeugungsmenge bei weitgehend fehlenden Stromspeichern.
Deshalb entwickelt der Essener Aluminiumhersteller zurzeit in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsinstituten ein Modell, das den Strombedarf des Produktionsprozesses an eine schwankende Stromversorgung anpasst. Die Aluminiumelektrolyse wird dabei als virtueller Energiespeicher genutzt, der die fluktuierenden Strommengen aus erneuerbaren Energiequellen integriert.
Ökologische Stromerzeugung und industrielle Wertschöpfung können Hand in Hand gehen
„Um Stromversorgung und Produktion zu synchronisieren, haben wir die Grundlagen der Aluminiumherstellung hinterfragt und in der Flexibilisierung des Produktionsprozesses die Lösung gefunden“, erklärt Iffert. „Unser Modell belegt, dass ökologische Stromerzeugung und industrielle Wertschöpfung Hand in Hand gehen können. Das müssen sie auch. Nur so wird die Energiewende ein Erfolg und sichert die Grundlagen unseres Wohlstands.“
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