Kompaktieren und Löten Fügeverfahren für Modulverbindungen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Amada Weld Tech GmbH bietet Geräte und Systeme unter anderem zu Laserbearbeitung, Widerstandsschweißen, hermetischen Versiegeln und Hot-Bar-Reflow-Löten und Kleben an.

Zu den Herausforderungen gehören laut Amada das Löten ohne Beschädigung der Isolierung und der Umgang mit einer enormen Vielfalt an Produkttypen. (Bild:  Amada Weld Tech)
Zu den Herausforderungen gehören laut Amada das Löten ohne Beschädigung der Isolierung und der Umgang mit einer enormen Vielfalt an Produkttypen.
(Bild: Amada Weld Tech)

Amada bietet Fügeverfahren für Modulverbindungen bei der Produktion von Elektrofahrzeugen an. In der Welt der Elektrofahrzeuge sprechen wir über das Fügen auf drei Ebenen: Zelle, Modul und Pack. Derzeit konzentriere sich Amada auf die Packebene, wo die wesentlichen Modul-zu-Modul-Verbindungen untersucht werde, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen sollen.

Modul-zu-Modul-Verbindungen

Die Module müssen miteinander verbunden werden. In den meisten Fällen handle es sich dabei um Kupferschienen oder eine Mischung aus Schienen und Kabeln. Die bevorzugte Technologie hierfür sei entweder das Widerstandsschweißen oder das Widerstandslöten – diese Methoden sollen die Teile wie ein Hightech-Puzzle zusammen fügen.

Verdichten

Wenn Kabel im Spiel sind, müssen ihre Enden laut Hersteller vor der großen Verbindung zusammengeführt werden. Bei diesem Verfahren, dem so genannten Kompaktieren, werden die Drähte mit speziellen Keramikbacken festgehalten. Dieser Vorgang dauere einige Zeit (in der Regel mehr als 500 Millisekunden). Amada verwendet widerstandsfähige Elektroden (Materialien wie Wolfram- oder Molybdänlegierungen), um die Wärme zu erzeugen. Um den verdichteten Draht stabil zu halten, bedarf es laut Amada einer ausgeklügelten Prozesssteuerung, die die Verschiebung der Elektroden und die Rückkopplung der Werkstückdicke einschließt.

Verbinden von Kupferschienen

Für Kupferschienen sei das Widerstandslöten die richtige Wahl. Das Hartlöten ermögliche das Verbinden von Teilen aus Kupfer und Kupferlegierungen mit hoher Leitfähigkeit und großen Kontaktflächen. Der typische Lötmaterialbestandteil zwischen den zu lötenden Teilen sei ein niedrig schmelzendes Band auf Kupferbasis mit etwas Phosphor.

Einfache Kontrolle

Hartlöten sei nicht nur effizient, sondern auch einfach für das Auge. Die visuelle Qualitätskontrolle ist laut Hersteller die Bestätigung, dass das Lot genau richtig geschmolzen ist. Um sicherzugehen, könne die visuelle Kontrolle durch Zugfestigkeit und elektrische Widerstandswerte ergänzt werden.

Herausforderungen und clevere Lösungen

Zu den Herausforderungen für das Unternehmen gehören laut Amada das Löten ohne Beschädigung der Isolierung und der Umgang mit einer enormen Vielfalt an Produkttypen. Die industrielle Lösung umfasse ein effektives Kühlsystem und einen modularen Ansatz, um diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

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