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Analyse und Visualisierung optimieren Fertigungsprozesse

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  • Wie viel Prozent der Arbeitsgänge wurden an einem bestimmten Arbeitsplatz pünktlich abgearbeitet?
  • Warum waren nicht alle notwendigen Materialien da?
  • Wie hoch ist die Produktivität?
  • Wie viele Bestellungen sind in einem bestimmten Zeitraum eingegangen?

Das sind typische Fragestellungen, auf welche die rund 20 Mitarbeiter, Führungskräfte, Ordermanagement und Fertigungssteuerung künftig einfach und schnell per Knopfdruck Antworten finden sollten.

Vordefinierte Prozesskennzahlen im Starterpaket

Fündig wurde der Maschinenbauer bei seinem langjährigen IT-Partner Inform Institut für Operations Research und Management GmbH, dessen APS(Advanced-Planning-and-Scheduling)-System Felios bereits im Unternehmen eingesetzt wird. Der APS-Marktführer im deutschen Anlagen- und Maschinenbau schlug eine Kombination aus Qlikview und Felios-Kennzahlen vor.

Dieses Erweiterungsmodul für das APS-System stellt 30 für die Fertigungsindustrie vordefinierte Prozesskennzahlen als Starterpaket zur Verfügung, das dann um kundenspezifische Kennzahlen ergänzt werden kann. Für die Darstellung und Auswertung dieser Kennzahlen sollte Qlikview zum Einsatz kommen. Nach einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse war schnell klar, dass der Maschinenbauer die ideale Lösung für sein Anforderungsprofil gefunden hatte.

In einer Projektlaufzeit von 12 Wochen erfolgten durch Siemens Turbomachinery Equipment und Inform die komplette Planung, die Integration eines Qlikview-Servers als neue skalierbare Softwareplattform, die Implementierung der Software und die Erstellung der ersten Qlikview-Applikationen sowie die Schulung der Mitarbeiter.

Speicherbasierte Architektur hat Anwender besonders überzeugt

Besonders begeistert hat Cheikh Ould Oudeika, der im Bereich Manufacturing IT-Systems bei der Siemens Turbomachinery Equipment GmbH tätig ist, die speicherbasierte Architektur von Qlikview. Sämtliche Daten werden im Hauptspeicher geladen und können dort direkt in Echtzeit bearbeitet werden.

Eine Voraggregierung ist nicht mehr nötig. Die Daten werden direkt aus SAP hochgeladen. Es musste nur ein Skript für die Extraktion der Daten aus SAP erstellt werden. Früher war man mindestens einen Tag pro Monat mit der reinen Erstellung der Kennzahlen beschäftigt. Heute ist das eine Sache von zwei bis drei Stunden.

Weitere Entscheidungskriterien für Qlikview waren die benutzerfreundliche Bedienungsoberfläche und die gute Visualisierbarkeit. Die Mitarbeiter können ohne Support durch die IT eigenständig Kennzahlen erstellen und analysieren. Innerhalb weniger Sekunden lassen sich die Daten auf beliebige Weise grafisch darstellen, beispielsweise als Diagramm, Kurve oder 3D-Ansicht.

Daten in Grafiken steigern die Transparenz

In Sachen Transparenz und Aussagekraft ist es wichtig, die Daten in klaren Grafiken präsentieren zu können anstatt als reines Zahlenwerk. Je einfacher diese Kennzahlen verstanden werden können, desto schneller kann darauf reagiert werden, zum Beispiel wenn sich Terminverzögerungen im Fertigungsprozess abzeichnen. So können die Fertigungsprozesse im Sinne der Kunden optimiert werden.

* Alexander Klaus ist Director PR (DACH) bei der Qliktech GmbH in 40476 Düsseldorf

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